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Philomena

Will man Judi Dench in einer weiteren Glanzrolle sehen, hier ist der Film! Hinreißend in ihrer konsequenten Naivität und Wahrhaftigkeit, bestens kontrastiert vom intellektuellen Journalisten einer anderen Generation. Die beiden Protagonisten spielen ihre Rolle sehr aktiv, stellen den Inhalt des Films durchweg in sehr überzeugender Weise dar. Offenbar war die kath. Kirche in Irland in diesem Punkt eine Art Ersatzstaatsgewalt, die mit konservativ-katholischen Regeln über elementare bürgerliche Positionen entschieden hat. Das wirft die Frage über Zwangsadoptionen in Irland damals und heute auf. Antiklerikal, am Ende überspitzt, alt-testamentarisches Sündenbild, zu plakativ in der Herzlosigkeit der ältesten Sr. Hildegard. Auflösung wäre gefragt gewesen, indem etwa die jüngere oder mittlere Schwesterngeneration am Ende bekennt, an diesem Schweigekartell mitgewirkt zu haben und schließlich ihr Versagen eingesteht.
geschrieben am 19.03.2014 um 13:05 Uhr
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rico 
Avatar von rico

The Sapphires - Echt coole Geschichte

hab mir gerade noch ein Videoclip mit den echten Sapphires angesehen, echt gute Geschichte.
geschrieben am 15.03.2014 um 04:36 Uhr
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Beku 

Nymph()maniac - Teil 1 - Sexsucht gegen Liebe: überwiegend gelungenes Werk von Lars von Trier

Der Film setzt sich mit Nymphomanie auseinander, ohne in pronographische Dimensionen abzurutschen. Er verfolgt eine anspruchsvollen Ansatz, verbunden mit der Frage, ob und wie extreme Sexsucht Liebe und Liebesfähigkeit bei sich und anderen zerstört. Charlotte Gainsbourg hat einen gebildeten, aber nicht moralischen Gegenüber. Deren Gespräch an ihrem Bett - die Rückblende - rahmt die Handlung gut ein. De Szene mit den drei Jungen und ihrer Mutter ist vielleicht zu übersteigert geraten und es ist schon bedenklich, die so jungen Schauspieler so einzubeziehen. Insgesamt eine gelungene Umsetzung eines schwierigen Themas, die weder langweilt, noch pornographisch wirkt.
geschrieben am 09.03.2014 um 22:09 Uhr
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PaulaA 

Nymph()maniac - Teil 1 - Yeah!

Ein Meisterwerk! Habe die Langfassung zur Berlinale sehen können, ein Muss für alle Fans von ArtCore, was meint: Explizite Szenen mixed mit Arthouse. Hatte auch ein angeregtes Gespräch nach dem Kino mit anderen Zuschauern, die es auch in den Film geschafft hatten. Da erfuhr ich so manch weiteren guten Tipp in Sachen aktuellem ArtCore, z. Bsp. auch aus hiesiger Produktion. So hat der \"deutsche Lars von Trier\" RP Kahl, der vor ein paar Jahren auf der Berlinale mit seinem SexArtSchocker \"Bedways\" für einige Aufregung sorgte, eine Art Nachfolgeprojekt gemacht, das noch expliziter und gewagter und auch ohne \"Fake\", ist. Jedoch nur auf DVD in limitierter Auflage zu bekommen: \"Rehearsals\" heißt das Werk! Weiterhin wurde auch der serbische Film \"Klip\" benannte, den kannte ich bisher nicht!
geschrieben am 22.02.2014 um 13:10 Uhr
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8martin 

Liebe lieber indisch - Die indische Braut

Da hat sich Regisseurin Gurinder Chadha wohl selbst einen Wunsch erfüllt. Die inhaltliche Anleihe an die Welt der Jane Austen ist weit hergeholt. Nur der unübersetzbare Titel des Originals ist ein kleiner Geistesblitz. Ein Buchstabenwechsel P zu B reicht. Die Bollywood-Inszenierung ist gewöhnungsbedürftig für Auge und Ohr, wenn Spielfilmszenen mit Tanzeinlagen und Gesang sich abwechseln. Das kunterbunte Rumgehüpfe geht uns westlichen Europäern ganz schön auf den Senkel. Die harten Schnitte, mit denen die überlaute Musik oft einsetzt, sind ein solcher Akustohammer, dass dem Zuschauer, nachdem er sich vom Schockeffekt erholt hat, quasi Hören und Sehen vergeht. Der Witz der Dialoge und die Komik der Situationen vermögen nicht die Langeweile zu vertreiben. Mancher Mann (z.B. Naveen Andrews total überdreht) ist eine affige Witzfigur und der steinreiche Schönling Martin Henderson ist der einzige, der in Frage kommt. Und der bekommt Chadhas oberste Trumpfkarte: Aishwarya Rai, die schönste Frau der Welt. Zur Ehrenrettung der Regie sei noch erwähnt, dass es eine Traumszene gibt, (nicht den Sonnenuntergang am Meer mit zwei Silhouetten) die technisch überzeugt und inhaltlich informativ ist. Ansonsten geht der Film über weite Strecken ganz nah an die Scherzgrenze. Da reicht die Schönheit als Palliativ nicht aus. Für was Miss Austen nicht alles herhalten muss!?
geschrieben am 17.02.2014 um 13:46 Uhr
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8martin 

45 Minuten bis Ramallah - 45 Minuten - eine halbe Ewigkeit

Diese Komödie ist schrill, schräg und abgefahren. Dabei geht es neben dem üblichen Gegensatz Israelis – Palästinenser auch um die Toleranzgrenze der religiösen Fundamentalisten. Denn wenn zwei Brüder (Navid Akhavan und Karim Saleh) die Leiche ihres Vaters von Jerusalem nach Ramallah bringen müssen, wird das eine recht turbulente Odyssee der besonderen Art: es kommt zu Schusswechseln, eine schöne Frau (Julie Engelbrecht) taucht auf, küsst und klaut, Freiheitskämpfer jeglicher Art und Autodiebe bieten Optionen an. Manchmal ist die Komik etwas überdreht und geht in Richtung Klamauk. Meistens jedoch gelingt es durch den Gegensatz zwischen Wort (Off-Kommentar) und Bild gute Jokes und Gags zu präsentieren, denn das eine beschreibt die Situation, wie sie sein sollte, das andere wie sie wirklich ist. Daneben gibt es natürlich auch noch eine Liebesgeschichte und ein nicht ganz ernst zu nehmendes Erschießungskommando. Denn da sind schon zu viele Lachsalven abgefeuert worden. Es ist wie immer das lobenswerte Anliegen des Regisseurs Ali Samadi Ahadi, dessen melodisch swingender Name wie ein Lied aus dem Nahen Osten klingt, durch Karikierung und Übertreibung die trennenden Gräben zuzuschütten. Dabei ist das Bindemittel die Komik.
geschrieben am 05.02.2014 um 12:52 Uhr
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Lea-Zoe 

Fünf Freunde 3 - keine Minute Langeweile, tolle Unterhaltung

Unbedingt sehenswert, weil spannend, witzig. Vor allem Timmi als Lebensretter und eine wilde Verfolgungsjagd machen den Begriffen Nervenkitzel und Action alle Ehre. Von uns deshalb 9 von 10 Punkten.
geschrieben am 02.02.2014 um 10:19 Uhr
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8martin 

Die Windsbraut - Die wilde Alma

Die Alma Mahler-Werfel muss ja wohl eine ganz heiße Braut gewesen sein. Damals nannte man das ‘femme fatale‘. Ihre Opfer waren ausnahmslos Promis. Neben den namensgebenden Männern hat sie sich auch noch Oskar Kokoschka (Vincent Perez), der das Titelbild malte, die Architekturlegende Walter Gropius (Simon Verhoeven) reingezogen, sowie mit Gustav Klimt (August Schmölzer) ‘geliebäugelt‘. Doch ihre stärksten Auftritte hat sie im Film nicht auf der Matratze sondern als Trauernde oder als verhinderte Künstlerin mit einem Touch Emanzipation. Dazu hat sie Regisseur Bruce Beresford prunkvoll ausgestattet und in eine herrliche Landschaft platziert. Die Unterschiedlichkeit der Charaktere, die bei Alma landen konnten, ist gut herausgearbeitet. Klimt der lebhaft freche Schelm, dem die Liaison zu eng wurde oder Kokoschka, der besitzergreifende, stürmische Geliebte, dem solche Sätze in den Mund gelegt werden wie ‘die Zeit ist die Währung der Liebe‘. Mit ihm wird es auch optische etwas anspruchsvoller. Dann der brave biedere Gropius, den man heute eher in die Abteilung ‘Schlaftablette‘ einordnen würde. Und schließlich Franz Werfel, der Alma via Piano erobert, sogleich schwängert und damit eine melodramatische Note einbringt. Den größten Handlungsspielraum bekommt Gustav Mahler (Jonathan Pryce). Er ist für Alma Anfang und Basis, künstlerisches Idol und Konkurrent. Sarah Wynter füllt die Titelrolle als androgyner Typ mit geheimem Feuer voll und ganz aus. Interessant.
geschrieben am 26.01.2014 um 11:57 Uhr
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juno 
Avatar von juno

Die Tribute von Panem - Catching Fire - DTVP - Catching Fire

Toller Film. Ich fand ihn optisch noch viel besser als den Vorgänger und den fand ich schon gut. Sehr depressiv und emotional. Habe ihn schon mehrfach gesehen und kann gar nicht genug bekommen. Super Umnsetzung des Buches. Bin schon so auf Teil 3 gespannt :)
geschrieben am 19.01.2014 um 14:50 Uhr
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juno 
Avatar von juno

Der Hobbit: Smaugs Einöde (2D) - Smaugs Einöde

Alles in allem ein toller Film, auch wenn ich selbst glaube, dass mir der erste Teil besser gefallen hat. Es sind sehr viele Szenen und Handlungen drin, die so im Buch nicht vorkamen. (Unter anderem kommt auch Legolas nicht vor) Deshalb war es für mich auch viel neues...eigentlich fast alles im Film. Man tut dies um natürlich auf 3 Filme wie bei Herr der Ringe zu kommen und ordentlich Kohle zu kassieren. Finde ich allerdings nicht so schlimm, da ich die Welt von Tolkien mag und auch gern Geschichten davon sehe und lese. Allerdings, hätte man sich ausschlieslich ans Buch gehalten, dann hätten maximal 2 Filme gereicht. Ich bin gespannt auf den 3. Teil und der ganzen Schlacht die dann herrscht. Toller Film. :)
geschrieben am 19.01.2014 um 14:08 Uhr
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