Oh Happy Day - 2004 | FILMREPORTER.de
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Oh Happy Day

Medium: Leih LeihDVD
OriginaltitelOh Happy Day
AlternativOh Happy Day!
GenreKomödie
Land & Jahr Dänemark/Großbritannien 2004
Verleih ab    21.04.2005 (EuroVideo Medien)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 94 min.
RegieHella Joof
DarstellerLotte Andersen, Ditte Gråbøl, Malik Yoba, Kurt Ravn, Søren Fauli, Lærke Winther Andersen
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerDVDsbewerten
DVD Extras: Dän. Trailer • Interviews • Filmclips • Diashow mit Filmmusik

Ergreifende Gospelgesänge von Rick Astley

Hannah (Lotte Andersen) ist eine frustrierte Hausfrau aus einem kleinen dänischen Dorf. Wie viele Frauen ihrer Generation, hat sie für Mann und Kind den Beruf an den Nagel gehängt. Dabei stand sie in ihrer Jugend vor einer aussichtsreichen Gesangskarriere. Heute schlägt sie sich mit einem patzigen Teenagersohn und dem arbeitswütigen Ehemann herum. Als Dank darf sie die beiden auch noch von vorne bis hinten bedienen. Ihr Leben ist alles andere als beneidenswert. Wenigstens bei den wöchentlichen Chorproben der Kirchengemeinde entkommt sie dem öden Alltag. Aber auch dort bringt weder Hannah, noch eines der anderen Hobbysänger, viel Enthusiasmus auf. Als der Chorleiter pensioniert werden soll, zerbricht die Gruppe fast daran. Gerettet wird die musikalische Gemeinschaft durch Moses Jackson (Malik Yoba). Der Leiter eines amerikanischen Gospelchors hat sich aus Zufall in das Dorf verirrt und muss dort einige Zeit verweilen. Hingebungsvoll nimmt er sich der verlorenen Sängerschar an. Mit Enthusiasmus, ergreifenden Rhythmen und klangvollen Gospelliedern bringt er die eingerosteten Chormitglieder wieder auf Trapp. Auch Hannah wird von Moses Heiterkeit angesteckt und entdeckt längst vergessene Seiten an sich.
Die dänisch-britische Koproduktion beschwingt mit seinen ergreifenden Gospelgesängen und den von Rick Astley komponierten Soundtrack. Der englische Musiker war in den 80er Jahren ein gefeierter Star. Regisseurin Hella Joof wollte den trögen Alltag der Protagonistin Hannah möglichst realitätsgetreu nachstellen. Deshalb sind die Schauplätze, Kostüme und Make-up der Darsteller wenig spektakulär gestaltet. Joofs Ziel war vielmehr, die Komödie erst durch die Gospelmusik aufleben zu lassen. Das zweite Werk der Regisseurin, die sich in Dänemark auch als Schauspielerin einen Namen gemacht hat, wurde bei dem Locarno Filmfest 2004 uraufgeführt und eröffnete das Hamburger Festival.

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