Momo - Restaurierte Fassung - 1986 | FILMREPORTER.de
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Momo - Restaurierte Fassung

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelMomo
GenreKinderfilm, Abenteuer
Land & Jahr BRD/Italien 1986
Verkaufsstart    05.12.2013 (Kinowelt Home Entertainment)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 100 min.
RegieJohannes Schaaf
DarstellerRadost Bokel, Mario Adorf, Armin Mueller-Stahl, Sylvester Groth, Leopoldo Trieste, Ninetto Davoli
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerDVDsbewerten
DVD Extras: Dokumentation "Ein Besuch bei Michael Ende" • Wendecover

Kinderfilm nach dem Klassiker von Michael Ende

Waisenmädchen Momo (Radost Bokel) lebt in einem verlassenen Amphitheater. Dort findet sie Straßenkehrer Beppo (Leopoldo Trieste). Zusammen mit seinen Nachbarn kümmert er sich um das kleine Mädchen. Als Dank hört Momo den Leuten zu und hilft ihnen in schwierigen Lagen. Als eines Tages die grauen Männer der Zeit auftauchen, ist es mit der Harmonie vorbei. Denn diese sind auf die Zeit der Menschen aus, die sie anschließend selbst verbrauchen.

Momo erkennt die Gefahr und will die grauen Männer aufhalten. Gemeinsam mit dem Verwalter der Zeit, dem klugen Meister Hora (John Huston), dessen Schildkröte Kassiopeia und einer magischen Stundenblume sagt das Kind den Bösewichten den Kampf an.
Es war eine gute Entscheidung den Titel der Buchvorlage zu kürzen. Diese heißt nämlich "Momo oder die seltsame Geschichte von den Zeit-Dieben und von dem Kind, das den Menschen die gestohlene Zeit zurückbrachte. Ein Märchen-Roman". Da bleibt die kürzere Variante doch eher im Gedächtnis hängen. Der lange Titel hat den Erfolg von Michael Endes Werk keinesfalls beeinträchtig und passt ja auch zum Thema des Kinderbuchs: dem Umgang mit der Zeit. "Momo" ist nach "Die unendliche Geschichte" das zweite, sehr erfolgreiche Kinderbuch von Ende und verkaufte sich weltweit über sieben Millionen mal.

Eines hat "Momo" der Verfilmung der "Unendlichen Geschichte" allerdings voraus: Michael Ende gefiel die Verfilmung. Die Adaption hält sich eng an die literarische Vorlag. Einzig der Epilog wurde im Film nach vorne verlegt. Der deutsche Autor ist sogar in einem Cameoauftritt zu sehen: er spielt einen Zugreisenden. Die magische Geschichte um das Mädchen Momo wurde komplett in den Cinecittà-Studios in Rom gedreht. Noch heute erfreut sich das Kindermärchen großer Beliebtheit. Egal ob bei alt oder jung.
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