Halloween: Resurrection - 2002 | FILMREPORTER.de
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Halloween: Resurrection

Medium: Leih LeihDVD
OriginaltitelHalloween: Resurrection
GenreHorror
Land & Jahr USA 2002
Verleih ab    15.05.2003 (Highlight Film und Home Entertainment)
FSK & Länge ab 18 Jahren • 92 min.
RegieRick Rosenthal
DarstellerJamie Lee Curtis, Brad Loree, Busta Rhymes, Bianca Kajlich, Sean Patrick Thomas, Daisy McCrackin
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsForumbewerten
DVD Extras: Mit Bild-Encodingverfahren "HD2 - High Def Direct" produziert.

Mike Myers lebt - Jamie Lee Curtis ist tot

Mike Myers ist immer noch frei, nachdem im letzten Teil nicht er, sondern ein anderer geköpft wurde. Halloween steht vor der Tür und eine Gruppe Teenies gewinnt den Aufanthalt in seinem Haus - natürlich an Halloween. Das Ganze soll zudem live ins Internet übertragen werden. Dass sich die Nacht nicht zu einer lustigen Party entwickelt, versteht sich da fast von selbst.
In der achten Inkarnation des mörderischen Maskenmanns Mike Myers suchen die Produzenten Anschluss an die heutigen Horror-Standards. Finanziell sicher, künstlerisch sicher nicht gelungen ist die durchkalkulierte Franchise, die den Spagat zwischen debilem (sprich: handelsüblichem) Teenager-Slasher und dem Reality-Flair des "Blair Witch Project" sucht. Bereits in den ersten Filmminuten verabschiedet Regisseur Rick Rosenthal, der schon den als faden Aufguss verschrienen zweiten Teil inszenierte, die Seele der Serie, Jamie Lee Curtis.

Ihr rascher Filmtod zeitigt die spannendsten Szenen, nachfolgend boykottiert leidliche Routine Atmosphäre, Innovation und Thrill. Die einförmige Story um von Rapper Busta Rhymes ausgewählte Jugendliche, die sich in Myers' Haus vor laufenden Kameras erschrecken lassen, bis der echte Killer blutig in das Medienspektakel eingreift, ist bestenfalls unfreiwillig komisch.

"Big Brother" lässt grüßen, wenn die Taten des stummen Schlitzers mit der weißen Maske per Live-Übertragung im Internet von einer jungen Partygesellschaft als ultimativer Kick gebannt verfolgt werden. Mittels Handy und Palm geben die Zuseher den Opfern im Haus Überlebenstipps. Könnte man doch selbst dieses Schauspiel auch nur annähernd so fesselnd empfinden wie die interaktiven Teilnehmer. Dann wäre das Konzept nicht so einfach als Produktwerbung von IT-Technologie zu entlarven. Das Product Placement prägt den Ablauf sogar strukturell, bessert seinen Stumpfsinn aber nicht im Geringsten.
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