Die wilden Engel - 1966 | FILMREPORTER.de
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Die wilden Engel

OriginaltitelThe wild Angels
AlternativBiker - von der Meute gehetzt (DVD-Titel)
GenreAction
Land & Jahr USA 1966
FSK & Länge ab 16 Jahren • 86 min.
MediumBlu-ray (Kauffassung)
AnbieterKoch Films
Verkaufsstart14.06.2018
RegieRoger Corman
DarstellerPeter Fonda, Nancy Sinatra, Bruce Dern, Diane Ladd, Buck Taylor, Norman Alden
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGalerieDVDsbewerten
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Peter Fonda als Kopf einer rebellischen Bande

Heavenly Blues (Peter Fonda) und seine Biker-Bande vertreiben sich die Zeit mit orgiastischen Feiern und Schlägereien. Zusammen mit Freundin Mike (Nancy Sinatra) und Kumpel Loser (Bruce Dern) macht sich Heavenly Blues auf einen Trip durch sonniges Kalifornien. Eine Gruppe mexikanischen Banditen soll Loser's Motorrad gestohlen haben - nun wollen die Biker die Maschine zurück. Als der Streit ausartet, mischt sich die Polizei in die Prügelei ein. Die geschwindigkeitsliebenden Gauner fliehen. Loser klaut in der Eile das Motorrad eines Polizisten und wird in den Rücken geschossen. Nach einer Notoperation liegt er im Gefängniskrankenhaus und wartet auf Genesung und Prozess. Doch seine Kumpels planen bereits einen Befreiungsversuch.
Die Handlung in Roger Cormans Film ist schnell zusammengefasst. Die Geschichte fokussiert sich auf die Rebellion gegen die verstaubten gesellschaftlichen Werte der 1960er Jahre. Die Handlung verliert immer wieder den narrativen Rahmen und hält einfach das Lebensgefühl der Biker fest, was für einige Durchhänger sorgt. Mit "Der Rabe - Duell der Zauberer" und ähnlichen Produktionen verdiente sich Corman den Titel "Kind of B-Movies". Mit "The Wild Angels" behauptet er den Thron. Der Filmemacher provoziert gerne: er lässt die Jacken und Accessoires seiner Figuren mit Hakenkreuzen versehen, inszeniert Vergewaltigungen und setzt soziale Aussteiger in den Mittelpunkt seines Films. So schafft er ein filmisches Portrait einer Gegenkultur, die gesellschaftliche Werte und Normen verwirft, bleibt dabei selbst dennoch unpolitisch. 1966 eröffnete das Biker-Drama die Internationalen Filmfestspiele von Venedig, wurde aber wenig begeistert aufgenommen. Der amerikanische Kritiker Leonard Maltin etwa bezeichnete den Film als "OK nach ungefähr 24 Bieren". Das Ergebnis ist nicht so desaströs, man muss ihn heute zudem im kulturhistorischen Kontext der 1960er Jahre sehen.
Die wilden Engel

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Roger Cormans Film eröffnete 1966 die internationalen Filmfestspiele von Venedig. Trotz erzählerischer Schwächen liefert er einen tiefen Blick in die 1960er US-Gegenkultur. mehr
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