Lichter - 2003 | FILMREPORTER.de
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Lichter

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelLichter
GenreDrama, Episodenfilm
Land & Jahr Deutschland 2003
Verkaufsstart    19.02.2004 (Universal Pictures Video)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 101 min.
RegieHans-Christian Schmid
DarstellerAugust Diehl, Herbert Knaup, Anna Yanovskaya, Henry Hübchen, Andrzej Górak, Devid Striesow
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieKritikDVDsbewerten
DVD Extras: Audiokommentar • Interviews • Filmografien • Dokumentation "An der Grenze" (WDR/3sat) • Geschnittene Szenen (optional mit Audiokommentar) • Making of

Pessimistischer Beitrag zur EU-Osterweiterung

"Lichter" erzählt von der Suche nach einem besseren Leben: Sei es in Form der Flucht in den Westen, wie sie eine Gruppe ukrainischer Flüchtlinge versucht, die aber von ihren Schleppern betrogen wird und in Polen statt in Deutschland landet. Jenseits der Oder und weit weg vom Lichtermeer der Großstadt Berlin, das ihnen versprochen worden war. Oder in Form von Hilfsbereitschaft, wie sie die Dolmetscherin Sonja (Maria Simon), die für den Bundesgrenzschutz arbeitet, einem jener Flüchtlinge, Kolja (Ivan Shvedoff), zukommen lassen will. Als Kolja von Grenzbeamten aus der Oder gezogen und zurück nach Polen verfrachtet wird, sucht sie ihn kurzentschlossen auf, um ihn im Kofferraum ihres Autos zurück nach Deutschland zu schmuggeln - an das Ziel seiner Träume, Berlins Potsdamer Platz. Aber für wahre Dankbarkeit ist in diesen trostlosen Zeiten kein Platz, muss auch Sonja bald merken.
Diese feine, zerbrechliche Linie zwischen Vertrauen und Betrug ist es, die - vom gemeinsamen Ort, der deutsch-polnischen Grenze abgesehen - die verschiedenen Episoden verbindet. Wer ein virtuos zusammengesponnenes Netz von Beziehungen zwischen dem guten Dutzend Figuren erwartet, von denen "Lichter" erzählt, sieht sich getäuscht. Die meisten der Erzählstränge verlaufen parallel zueinander und überschneiden sich nicht. Dies ist nur konsequent, weil Regisseur Hans-Christian Schmid eben kein artifizielles Bild zeichnen, sondern nahe an seinen Hauptfiguren deren Suche und Schicksal verfolgen will. Künstliche, zufällige Überschneidungen der Lebenslinien würden diesen Realismus nur stören und untergraben.

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6,6
8,0 (Filmreporter)     
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