Antwone Fisher Story - 2002 | FILMREPORTER.de
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Antwone Fisher Story

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelThe Antwone Fisher Story
GenreDrama
Land & Jahr USA 2002
Verkaufsstart    21.02.2004 (20th Century Fox Home Entertainment)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 115 min.
RegieDenzel Washington
DarstellerDerek Luke, Malcolm David Kelley, Cory Hodges, Denzel Washington, Joy Bryant, Salli Richardson
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsTrailerGalerieDVDsbewerten
DVD Extras: Audiokommentare von Regisseur Denzel Washington und Produzent Todd Black • 3 Featurettes: "Meeting Antwone Fisher" (ca. 14 min.), "The Making of Antwone Fisher behind the scenes" (ca. 22 min.), "Hollywood and the Navy" (ca 4:30 Min)

Der frischgebackene Navysoldat Antwone Fisher (Derek Luke) steht gehörig unter Dampf, was ihm nach kurzer Zeit eine Therapie beim Army-Psychologen Jerome Davenport (Denzel Washington) einbringt. Als Seemann bei der Navy hat man zu funktionieren und muss sich unter Kontrolle halten. Fisher fällt das äußerst schwer. Der junge Farbige rastet bei der kleinsten Gelegenheit aus und fühlt sich persönlich angegriffen. Kein Wunder, dass er seinen Vorgesetzten ein Dorn im Auge ist. Unterzieht er sich einer Therapie bei Davenport, darf er bei der Armee bleiben. Wenn er jedoch seine Aggressionen nicht unter Kontrolle bekommt, fliegt er beim nächsten Zwischenfall raus. Der junge Matrose pfeift auf die Hilfe und sagt während den ersten Sitzungen kein Wort. Doch Davenport ist zu lange dabei, als dass ihn eine solche Reaktion schrecken könnte. Er schlägt Antwone einen Deal vor: Wenn er drei Termine durchhält und Davenport etwas von sich erzählt, dann wird er ihm die notwendige Bestätigung für seine Akte unterschreiben. Also fängt der Junge an zu erzählen.
Die Szenerie erinnert an Matt Damon und Robin Williams in "Good Will Hunting". Auch zwischen Antwone Fisher und Jeremy Davenport entwickelt sich ein Vertrauensverhältnis, bei dem es allerdings weniger um Vergangenheitsbewältigung geht, als vielmehr um die daraus entstandene Gegenwartssituation. Fishers Erlebnisse in der Kindheit werden als Rückblenden im Zeitraffer erzählt, die Denzel Washington in seinem Regiedebüt in seiner fast märchenhaften Bildkompositionen erzählt. Der zweifache Oscar-Preisträger Denzel Washington hat für sein Regiedebüt die Autobiografie des realen Antwone Fisher gewählt. Es überrascht nicht, dass es sich hierbei um ein Plädoyer gegen stumpfen Rassismus und für mehr Menschlichkeit und Toleranz handelt. Mit dem Schauspielnovize Derek Luke in der Hauptrolle hat er ein ausgezeichnetes Händchen bewiesen. Washington lässt dem Newcomer viel Raum für sein Spiel, den dieser überzeugend zu nutzen weiß. Die frischen Gesichter von Luke und auch Joy Bryant in der Rolle der Cheryl werden der biografischen Beichte des Antwone Fishers nur gerecht. Dass sich Denzel Washington darüber hinaus selbst inszeniert, hat zwei Gründe. Zum einen ist die feinfühlige und zurückhaltende Figur des Jeremy Davenports die ideale Herausforderung, zum anderen räumt es dem Film mehr Chancen an der Kinokasse ein.

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Antwone Fisher Story

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