Panzerkreuzer Potemkin - 1925 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS
©Arthaus

Panzerkreuzer Potemkin

Medium: Kauf KaufDVD
OriginaltitelBronenosets Potemkin
GenreDrama
Land & Jahr UdSSR 1925
Verkaufsstart    06.07.2004 (Icestorm Entertainment GmbH)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 63 min.
RegieSergej Eisenstein
DarstellerAleksandr Antonov, Vladimir Barsky, Grigori Aleksandrov, Ivan Bobrov, Mikhail Gomorov, Aleksandr Levshin
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsFeatureDVDsbewerten
DVD Extras: Biographie & Filmographie des Regisseurs Sergej M. Eisenstein • Bilder-Galerie • Die musikalische Salve eines Panzerkreuzers - in Betrachtung von Prof. Peter Rabenalt

Die wahre Geschichte der berühmten, die Russische Revolution ankündigenden Meuterei im Jahre 1905: Als den Matrosen auf dem zaristischen Panzerkreuzer Potemkin von Maden wimmelndes Fleisch vorgesetzt wird, beginnen sie eine Revolte gegen ihre Offiziere. Wakulintschuk (Alexander Antonow), der Anführer der Protestierenden, stirbt bei den kurzen heftigen Kämpfen, die Rebellion ist dennoch erfolgreich. Im Hafen von Odessa wird die Potemkin von den Menschen bejubelt, die beginnenden Demonstrationen gegen die Obrigkeit werden aber von Soldaten brutal niedergeschlagen. Als der Panzerkreuzer wieder ausläuft, wird er von der Schwarzmeer-Flotte umzingelt. Doch die Matrosen weigern sich, auf ihre Kameraden zu schießen. So kann das rebellische Schiff unbehelligt aufs offene Meer hinaus fahren.
Sergej Eisensteins Stummfilm-Klassiker gilt bis heute als einer der größten Meilensteine der Filmgeschichte. Inhaltlich war Eisenstein mit "Panzerkreuzer Potemkin" klar der bolschewistischen Revolution verpflichtet, als deren Präludium der Aufstand auf dem Kriegsschiff dargestellt wird. Den bitteren Ausgang der Potemkinschen Odyssee verschweigt Eisenstein zu Gunsten seiner optimistischen Aussage. In Wahrheit irrte der Panzerkreuzer noch lange hilflos über die Meere, weil kein Hafen die Besatzung landen lassen wollte - letztlich gingen etliche der Matrosen ins ausländische Asyl, um einer Bestrafung durch das zaristische Russland zu entgehen. Eisensteins Geschichtsauslegung beruht aber ganz bewusst nicht auf einer exakten Dokumentation der Ereignisse. Er verwendet die Fakten der Meuterei von 1905 zur Konstruktion eines filmästhetisch einzigartigen Kunstwerkes, dessen brillante Montagetechnik die stilistische Entwicklung des Kinos nachhaltig beeinflusste.

Bewertung abgeben

Bewertung
8,5
8,0 (Filmreporter)     
 (2 User)

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 
Citizen Kane

Feature:  Ein Kriegsschiff treibt an der Spitze

Filmhistoriker aus aller Herren Länder haben sich anlässlich der Brüsseler Weltausstellung 1958 in der flämischen Hauptstadt...
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsFeatureDVDsbewerten
© 2017 Filmreporter.de