DVD-Feature: Bezahlbares Heimkino: Optoma HD33 + Optoma GT750 | FILMREPORTER.de
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Optoma GT750 und Optoma HD33 Beamer im Vergleich
Filmreporter.de: 3D-Beamer im Test

Bezahlbares Heimkino: Optoma HD33 + Optoma GT750

Die Kinos profitierten die letzten Jahre vor allem von einem Trend: der stereoskopen Projektion. Nicht nur, dass immer mehr Filme in 3D gedreht werden - vor allem Blockbuster, aber auch Dokumentationen wie "Pina 3D". Es werden auch viele Filme nachträglich konvertiert und erneut im Kino in 3D präsentiert, wie es beispielsweise auf James Camerons "Titanic" zutrifft. Viele Kinobesucher empfinden die Technik als Bereicherung. Auch für Home-Cinema-Fans ist die Technik inzwischen erschwinglich geworden. Filmreporter.de stellt in loser Folge 3D-Beamer vor, denn auf dem Fernseher stellt sich für den Filmfan kein echtes Kinofeeling ein.
Von  Mathias Ulrich, Filmreporter.de, 29. Oktober 2012

Pina 3D

Pina 3D

Optoma GT750 versus Optoma HD33
Unser Fokus liegt nicht auf schwer verständlichen technischen Details, die dem Laien kaum weiterhelfen. Wir wollen wissen: Wie schnell lässt sich 3D in Ihrem Wohnzimmer aufbauen, wie einfach ist der Beamer zu bedienen und was braucht man noch, um 3D-Filme zu Hause genießen zu können? Vor allem war uns aber wichtig: Wie beeindruckend ist das 3D-Bild? Lohnt sich die Investition?

Wir beginnen die Testreihe mit zwei Geräten des Herstellers Optoma. Viel hat man von diesem Hersteller in Europa noch nicht gehört. Das liegt vor allem daran, dass Optoma bislang eher auf den Businessmarkt spezialisiert war. Das hat sich geändert. Wir haben uns für einen HD-Ready-Beamer (720p), den Optoma GT750 sowie einen Full-HD-Beamer (1080p), den Optoma HD33 entschieden. Voraussetzung für den Filmgenuss ist neben dem Beamer eine lichtstarke Leinwand, eine 3D-Quelle (3D-Blu-ray-Player und 3D-Blu-rays, HD-Satreceiver oder PC mit 3D-Grafikkarte) sowie eine Surround-Anlage, damit auch der akustische Genuss überzeugt. Nicht notwendig ist eine sogenannte Switchbox, da beide Geräte über eine 1.4a-HDMI-Schnittstelle verfügen, was bei den meisten Beamern dieser Preisklasse nicht der Fall ist.

Für Spielefans optimiert: Optoma GT750

Für Spielefans optimiert: Optoma GT750

Optoma GT750
Den Optoma GT750 kann man als echtes Schnäppchen bezeichnen. Zwischen 609,- und 705,- Euro muss man je nach Anbieter derzeit online ausgeben. Der Aufbau des Gerätes ist einfach. Wir verzichten auf die Anleitung, die Anschlüsse an der Geräterückseite sind verständlich beschriftet. Die Füße des Beamers sind höhenverstellbar, was bei einer nicht ganz ebenen Oberfläche hilfreich ist. Allerdings sollte man diese schon vor dem Aufbau etwas lockern, da es anfangs mit ein wenig Kraftaufwand verbunden ist, sie zu lösen. Das Design ist schlicht. Nachdem alles angeschlossen ist und der Beamer mit den 3D-Blu-ray Player, dem Sat-Receiver oder dem 3D-fähigen Computer verbunden ist, kann es losgehen. Die Lampe ist in ca. 10 Sekunden Betriebsbereit. Allerdings benötigt der Beamer bei einer HDMI-Quelle oft etwas Zeit für die Geräteerkennung und die Bildquelle wird im Test oft erst im zweiten Anlauf erkannt. Das Problem kennen wir ja bereits von anderen HDMI-Geräten. Die Menüführung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Die Einstellungen fürs Bild sind nicht immer ganz selbsterklärend und auf mehrere Menüpunkte verteilt. Der Projektor verfügt über keinen optischen Zoom, die Entfernung bestimmt also die Größe des Bildes. Eine Besonderheit ist jedoch das Kurzdistanzobjektiv, das eine sehr kurze Distanz zur Leinwand erlaubt. Das ist bei kleinen Räumen ein großer Vorteil, denn so kann man hinter dem Beamer Platz nehmen. Zudem bietet der kleine Optoma eine große Auswahl an Darstellungsformen. Man kann über die Fernbedienung zwischen 4:3, 16:9, 16:10, Letterbox und Automatischer Formaterkennung wählen. Hat man die Grundeinstellungen hinter sich gebracht, kann man mit der Projektion starten. Das Gerät verfügt über eingebaute Boxen, was für den Filmfan aber keine Option ist. Für den Filmgenuss ist ein 5.1 Surroundreceiver unbedingt zu empfehlen.

Der Kontrast ist nicht mit dem Full-HD-Gerät zu vergleichen, aber auch der GT750 stellt ein gutes, scharfes Bild dar. Das Bild ist weder verpixelt noch verzerrt. Zu sehen ist nur ein leichter Fliegengittereffekt. Vor allem bei einfarbigen Flächen, wie Himmel oder Wasser, erkennt man ein schwarzes Raster. Je weiter man von der Leinwand entfernt ist, desto weniger fällt dieser Effekt auf. Die Farben sind etwas blass und nicht ganz so farbtreu. Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass schwarz als sehr dunkles Grau dargestellt wird. Für den 3D-Effekt muss man sich kurz mit der Bedienungsanleitung auseinandersetzen. Je nachdem, ob man RF-Shutter-Brillen oder DLP-Link-Shutterbrillen einsetzt. Stimmt die Einstellung, liefert der GT750 ein wirklich hervorragendes 3D-Bild. Dem Effekt aus einem Kino steht der Beamer in nichts nach. Dabei macht es - im Gegensatz zum Kino - kaum einen Unterschied, ob man zentral oder weiter außen sitzt.

Fazit: Der Optoma GT750 liefert ein gutes und effektreiches Bild. Besonders geeignet ist er für kleine Räume und die kleine Geldbörse. Für einen Preis zwischen 600,- und 700,- Euro gibt's wenig zu beanstanden.

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