Delicatessen - 1991 | FILMREPORTER.de
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Delicatessen

OriginaltitelDelicatessen
GenreKomödie, Science Fiction
Land & Jahr Frankreich 1991
Kinostart    09.04.1992 (Concorde Filmverleih)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 96 min.
RegieMarc Caro, Jean-Pierre Jeunet
DarstellerMarie-Laure Dugnac, Pascal Benezech, Dominique Pinon, Marie-Laure Dougnac, Jean-Claude Dreyfus, Karin Viard
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Endzeitszenario über Kannibalen und Ex-Clowns

Irgendwo in einem Mietshaus am Rande einer Stadt: Extremer Nahrungsmittelmangel zwingt die Menschen, zu Kannibalen zu werden. Maiskörner dienen in der Postapokalyptischen Gesellschaft als Zahlungsmittel. Als sich der vegetarisch lebende Ex-Zirkusclown Louison (Dominique Pinon) um die freie Stelle des Hausmeisters bewirbt, weiß er nicht, dass Hausbesitzer Clapet (Jean-Claude Dreyfus) im Keller eine Metzgerei betreibt und nur Hausmeister einstellt, wenn wieder einmal Mangel an Essbarem herrscht. Leider verliebt sich Metzgertochter Julie (Marie-Laure Dougnac) in den Clown. Die Meute hat wenig Mitleid mit ihr, sie fordert die schnelle Verwurstung des Neuankömmlings, denn ihre Mägen sind leer. Als aus Versehen die Schwiegermutter eines anderen Mieters dem Metzgermessers zum Opfer fällt, hält sich die Trauer in Grenzen. Doch der Hunger kommt schneller zurück, als gedacht. So verbündet sich Julie mit vegetarischen Widerstandskämpfern, die in der Kanalisation leben. Gemeinsam wollen sie den sicheren Tod von Louison verhindern.
Den Regisseuren Jean-Pierre Jeunet und Marc Caro gelang ein kreatives und originelles Endzeitszenario, in dem der Mensch vom Hunger zu skurrilen Handlungen getrieben wird. Die Mischung aus surrealer Liebes-, Horror- und Science-Fiction-Komödie wurde wenige Jahre nach ihrer Uraufführung zum Kult. Bei der Verleihung des französischen Filmpreises César 1992 wurde das Werk mit vier Auszeichnungen belohnt, unter anderem für das beste Drehbuch und das beste Spielfilmdebüt. Da Caro neben seinem Beruf als Regisseur auch Comics zeichnete, war er insbesondere für die visuellen Elemente des Films zuständig. Diese zeichnen sich durch verkantete Einstellungen, schräge Linien und ungewöhnliche Perspektiven aus.
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Extremer Nahrungsmittelmangel lässt einen Großteil der Menschen zu Kannibalen werden. Es gibt jedoch auch einige vegetarische Widerstandskämpfer, die in...  Clip starten

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