Tote schlafen fest - 1946 | FILMREPORTER.de
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Tote schlafen fest

OriginaltitelThe big sleep
GenreKrimi, Mystery
Land & Jahr USA 1946
Kinostart    01.09.1967 (Neue Visionen)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 114 min.
RegieHoward Hawks
DarstellerHumphrey Bogart, Lauren Bacall, John Ridgely, Martha Vickers, Dorothy Malone, Peggy Knudsen
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Film Noir mit lakonischem Humphrey Bogart

Philip Marlowe (Humphrey Bogart) wird von General Sternwood (Charles Waldron) mit einem unspektakulären Erpressungsfall betraut. Der lakonische Privatdetektiv soll zudem herausfinden, was mit dem vor rund einem Monat spurlos verschwundenem Shawn Regan geschehen ist. Dieser gehörte zu den treuen Dienern des Generals und war wie ein Sohn für ihn. Zunächst macht Marlowe die Bekanntschaft der zwei Töchter des Generals und verliebt sich in Vivian (Lauren Bacall), die ältere der beiden.

Sie ist zwar vernünftig aber auch undurchsichtig und kühl. Außerdem scheint sie etwas vor Marlowe zu verbergen. Ihre jüngere Schwester Carmen (Martha Vickers) ist spielsüchtig, drogenabhängig und auch dem Alkohol nicht abgeneigt. Bereits Marlowes erste Spur führt ihn zu einem Mord. Je tiefer er gräbt, desto undurchsichtiger werden die Ereignisse, in die Carmen und Vivian verwickelt scheinen. Der zweite Tote lässt nicht lange auf sich warten, der Fall wird immer schwieriger.
Howard Hawks' "Tote schlafen fest" ist ein Klassiker des Film-Noir, wenngleich das Werk nicht zu den besten dieser Zeit gehört. Hawks weicht bei der Verfilmung des 1930 veröffentlichten Romans "Der große Schlaf" von Raymond Chandler immer wieder von der ursprünglichen Geschichte ab. Ihm ging es vor allem um die Beibehaltung der düster-dichten Atmosphäre. Kritiker bemängeln Ungereimtheiten und Drehbuchschwächen, diese werden jedoch durch das Traumduo Humphrey Bogart und Lauren Bacall ausgemerzt.

Bereits zwei Jahre zuvor stellte dieses in "Haben und Nichthaben" seine schauspielerischen Qualitäten unter Beweis. In "Tote schlafen fest" ist das erotische Knistern zwischen den beiden erneut sehr prickelnd. Dabei ist Bacall nicht die einzige für einen Film Noir obligatorische Femme Fatal. In Hawks Meisterwerk gibt es von dieser Sorte gleich drei. Die zahlreichen Morde und Verwicklungen können schon mal dazu führen, dass der Zuschauer leicht verwirrt ist. Laut Dieter Wunderlich soll einer Anekdote zufolge bei der Uraufführung 1946 weder Bogart, Hawks noch der Romanautor selbst sich erinnert haben, wer denn nun wen ermordet.
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Howard Hawks' "Tote schlafen fest" ist ein Klassiker des Film-Noir, wenngleich das Werk nicht zu den besten dieser Zeit gehört. Hawks weicht bei der Verfilmung des 1930... mehr
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