Das Comeback - 2004 | FILMREPORTER.de
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Das Comeback

OriginaltitelCinderella Man
GenreAction, Drama
Land & Jahr USA 2004
Kinostart    08.09.2005 (Buena Vista International (Germany))
FSK & Länge ab 12 Jahren • 145 min.
RegieRon Howard
DarstellerRussell Crowe, Renée Zellweger, Paul Giamatti, Craig Bierko, Paddy Considine, Bruce McGill
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Das ist der Stoff, aus dem die Träume sind: Amateurboxer James J. Braddock (Russell Crowe) hat in den letzten Jahren einige beachtliche Siege hingelegt und steht kurz vor einer Karriere als Profi. Seine Frau Mae (Renée Zellweger) und die drei Kinder liebt er über alles. Als er sich 1929 bei einem Kampf die Hand bricht, wendet sich das Blatt. Die schwere Verletzung zieht eine lang anhaltende Pechsträhne nach sich. So verliert er einige Kämpfe und ihm wird sogar die Boxlizenz entzogen. Zur selben Zeit hat nach dem legendären schwarzen Freitag die Depression das Land fest im Griff, die Wirtschaft liegt brach, Millionen von Menschen sind arbeitslos - Verzweiflung macht sich breit. Auch Braddock und seine Familie sind bankrott. Sie kämpfen jahrelang ums nackte Überleben. Als ihm sein ehemaliger Manager und Freund Joe Gould (Paul Giamatti) völlig unerwartet einen professionellen Boxkampf anbietet, greift James zu - und gewinnt.
Never change a winning Team: Ron Howard, Russell Crowe und Autor Akiva Goldsman, die bereits mit dem Oscar-Abräumer "A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn" erfolgreich waren, beweisen auch in ihrem zweiten Biopic ein Händchen für bewegende Lebensgeschichten. Aber, werden sich jetzt Skeptiker fragen, brauchen wir nach "Million Dollar Baby" schon wieder einen Boxerfilm? Wenn es sich um eine so inspirierende Story handelt, die auch noch mitreißend erzählt und exzellent besetzt ist, warum nicht. "Das Comeback" hält geschickt die Balance zwischen Sportlerfilm und Drama und legt einen seiner Schwerpunkte auf Braddocks primärem Ziel und Lebensinhalt: seine Frau und Kinder zu beschützen und zusammenzuhalten. Dafür kämpft er im Ring, das ist seine Motivation. So kommen weder die bis ins Detail perfekt inszenierten, harten Boxszenen zu kurz, noch die zwischenmenschlichen Beziehungen in all ihren Facetten.

Hauptdarsteller Russell Crowe bewegte die Geschichte sehr, vor allem, weil sie wahr ist. "Jedesmal wenn ich das Skript las, bekam ich Gänsehaut", erinnert sich das Raubein. Die physische Präsenz, die er zuvor bereits in Filmen wie "Gladiator" oder "Insider" auf der Leinwand zeigte, ist erneut außergewöhnlich. Seine Darstellung des Ausnahmeboxers ist authentisch und bewegend. Man nimmt ihm die Härte und Unerbittlichkeit im Ring ebenso ab wie die Großherzigkeit und Gutmütigkeit des einfachen Mannes Jim Braddock, dem die Familie heilig war. Unterstützung erhält er von Renée Zellweger als Ehefrau Mae und Paul Giamatti. Mimte der in "Sideways" noch einen stillen, desillusionierten Weinliebhaber, läuft er nun als unerschrockener, optimistischer Manager zu Höchstform auf. Jim Braddocks verfilmter Lebensabschnitt ist die klassische Geschichte eines Underdogs, der sich durch einen unerschütterlichen Willen und sein großes Herz von ganz unten wieder nach ganz oben kämpft und in der schwersten Wirtschaftskrise zum Held einer ganzen Nation wurde. Sein Comeback war so märchenhaft, dass der damals in Amerika bekannte Sportjournalist Damon Runyon ihm den Beinamen "Cinderella Man" gab. Da bleibt nur eins zu sagen: Ring frei.
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