Vom Suchen und Finden der Liebe - 2004 | FILMREPORTER.de
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Vom Suchen und Finden der Liebe

OriginaltitelVom Suchen und Finden der Liebe
GenreDrama, Komödie
Land & Jahr Deutschland 2004
Kinostart    27.01.2005 (Constantin Film)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 107 min.
RegieHelmut Dietl
DarstellerMoritz Bleibtreu, Alexandra Maria Lara, Uwe Ochsenknecht, Anke Engelke, Christoph Maria Herbst, Marily Milia
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsNewsTrailerDVDsbewerten

Komponist Mimi Nachtigal (Moritz Bleibtreu) nimmt sich auf einer kleinen griechischen Insel das Leben weil er seine große Liebe verloren hat. Sieben Jahre lang waren er und Sängerin Venus Morgenstern (Alexandra Maria Lara) ein Paar. Das erste Mal trafen Sie in einer verregneten Nacht aufeinander und begannen eine leidenschaftliche Beziehung. Von nun an widmet Mimi sich nur noch der bisher beruflich erfolglosen Venus. Mit seinen Liedern und ihrer Stimme werden die beiden eines der beliebtesten Musikduos des Landes. Doch ihre Liebe ist durch das ewige Streben nach Ruhm und Popularität scheinbar verloren gegangen. Bei ihrem letzten gemeinsamen Auftritt kommt es zu einem öffentlichen Streit und der endgültigen Trennung. Venus unterdrückt ihre Trauer mit einem neuen Partner (Justus von Dohnanyi), Mimi flüchtet in ein abgelegenes Ferienhaus. Dort gibt er sich voll und ganz seinem Kummer hin und bringt sich eines Nachts schließlich allein und verlassen um. Doch anders als erwartet ist seine Pein damit noch nicht beendet. Seelenbegleiter Hermes Aphroditos (Heino Ferch) holt Mimis Geist nach seinem Ableben in die Unterwelt. Dort angekommen ist er nicht nur der Langeweile der Ewigkeit ausgesetzt, sondern auch den Gelüsten von Zwidder Hermes. Als Venus von Mimis Freitod erfährt, ist sie bis aufs Tiefste erschüttert. Sie liebt ihn noch immer und ist bereit alles Erdenkliche zu unternehmen, um ihn zurück ins Leben zu holen.
Regisseur Helmut Dietl ("Rossini - oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief", "Schtonk") hat das Drehbuch des satirisch-romantischen Dramas zusammen mit Patrick Süskind verfasst. Die beiden Künstler portierten den griechischen Mythos von Orpheus und Eurydike in die Gegenwart und versahen ihn mit einer großen Portion Albernheiten. Besonders amüsant ist hierbei die Darstellung des Hermes Aphroditos - halb Frau, halb Mann. Dietl ist es gelungen die Beziehung der zwei Protagonisten über den langen Zeitraum von sieben Jahre darzustellen, ohne dass Langweile aufkäme. Die Dialoge sind perfekt ausgeklügelt, kein Wort zuviel kommt seinen Figuren über die Lippen. Nur wo nötig kommentiert Erzähler Elmer Wepper das Chaos ihrer Gefühle. Die Geschichte der unglücklichen Liebenden ist rührend, herzergreifend.

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