Die weiße Rose - 1982 | FILMREPORTER.de
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Die weiße Rose

OriginaltitelDie weiße Rose
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland 1982
Kinostart    15.10.1982 (Filmverlag der Autoren und Futura Film-Verleih)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 123 min.
RegieMichael Verhoeven
DarstellerLena Stolze, Wulf Kessler, Oliver Siebert, Ulrich Tukur, Werner Stocker, Martin Benrath
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"Die Weiße Rose" bietet den Nazis die Stirn

Der 24-jährige Hans Scholl (Wulf Kessler) und seine jüngere Schwester Sophie (Lena Stolze) studieren 1942 an der Münchner Universität. Eines Tages entdeckt Sophie Flugblätter, die zum Widerstand gegen das Regime aufrufen. Noch weiß sie nicht, dass ihr Bruder in die gefährliche Aktion gegen den nationalsozialistischen Staat verwickelt ist. Die Reaktion ihrer Kommilitonen auf die subversiven Schriften sind verhalten. Die meisten Studenten haben große Angst, ein solches Flugblatt in der Öffentlichkeit zu lesen. Keiner will als Gegner der Nazis gelten. Die Folgen wären zu verheerend. Sophie ist außer sich, als sie erfährt, dass ihr Bruder ein aktives Mitglied der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" ist. Ihr Vater ist bereits wegen einer falschen Äußerung gegenüber der Politik im Land hinter Gitter gewandert. Nachdem sie einige Tage und Nächte mit sich ringt, beschließt sie Hans und seine Freunde bei ihren Taten zu unterstützen. Der Staatspolizei sind die Maßnahmen der Clique schon lange ein Dorn im Auge. Sie setzt alles daran die "Verschwörer" zu finden. Doch obwohl sich Sophie, ihr Bruder und ihre Freunde jetzt in höchster Gefahr befinden, kämpfen sie weiter.
Die Geschwister Scholl wurden im Februar 1943 an der Münchner Universität dabei beobachtet, wie sie Flugblätter gegen die nationalsozialistische Gesellschaft verteilten. Wenige Tage später werden sie zusammen mit einem anderen Mitglied ihrer Widerstandsgruppe "Der Weißen Rose", Christoph Probst, verhaftet und vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt. Zwischen Juni 1942 bis Februar 1943 verfasste "Die Weiße Rose" insgesamt sechs Flugblätter, die sich gegen die Nazis richteten.

Regisseur Dr. Michael Verhoeven brachte mit dem Drama 1982 der Öffentlichkeit die Geschichte dieser mutigen Widerstandsbewegung nahe. Bis dato waren den meisten keine Einzelheiten über die politischen Ziele und die Schicksale der Münchner Studenten bekannt. Verhoeven setzte sich bereits in mehren Werken - so etwas in "Das schreckliche Mädchen" - mit der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands auseinander.
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Der 24-jährige Hans Scholl (Wulf Kessler) und seine jüngere Schwester Sophie (Lena Stolze) studieren 1942 an der Münchner Universität. Eines Tages...  Clip starten
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