Bonnie und Clyde (WA) - 1967 | FILMREPORTER.de
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Bonnie und Clyde (WA)

OriginaltitelBonnie and Clyde
GenreDrama
Land & Jahr USA 1967
Kinostart    30.06.2005 (Neue Visionen)
FSK & Länge ab 18 Jahren • 111 min.
RegieArthur Penn
DarstellerWarren Beatty, Faye Dunaway, Michael J. Pollard, Estelle Parsons, Denver Pyle, Dub Taylor
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Bonnie & Clyde gehört zu Hollywoods Kultfilmen

Clyde Barrow (Warren Beatty) ist noch nicht lange aus dem Gefängnis, als er der Südstaatenschönheit Bonnie Parker (Faye Dunaway) über den Weg läuft. Die jungen Wilden verlieben sich sofort ineinander und sind fortan ein inniges Paar. Aus Langeweile - oder Bosheit - bilden sie den Kern einer Banditengang, die eine breite Spur ausgeplünderter Banken und willkürlicher Gewalttaten durch den amerikanischen Südwesten hinter sich lässt. Zu Zeiten der großen Depression sind breite Bevölkerungsschichten von Hoffnungslosigkeit und ökonomischer Not geplagt. Die Schlagzeilen, die Bonnie und Clyde machen, verursachen in der amerikanischen Nation Entrüstung und Spektakel. Alle Kräfte werden mobilisiert, die Bande zu stoppen. Schaffen es die modernen Antihelden bis über die mexikanische Grenze?
Bonnie und Clyde - diese Namen sind längst ein fester Begriff. Was hinter ihnen steckt, wissen allerdings die wenigsten. Regisseur Arthur Penn verfilmte die Geschichte der jungen, verliebten Bankräuber, die in den 1920er Jahren durch den amerikanischen Südwesten wüteten. Seine Interpretation ist etwas blumig und schmachtend geraten, aber die schauspielerischen Glanzleistungen der Hauptdarsteller machen dieses Manko mit Leichtigkeit wett. Aus dem historisch belegten Gaunerpaar Bonnie und Clyde wurden Legenden - ebenso wie ihre filmischen Pendants Warren Beatty und Faye Dunaway.

Fayes Schlafzimmerblick und Warrens bübisches Grinsen machen den Klassiker zu einem Muss. Insbesondere die beeindruckende letzte Szene ist im filmischen Gedächtnis geblieben. Oliver Stone hat in seinem quasi-Remake "Natural Born Killers" 1994 mit einer bis hin zur Skurrilität überspitzten Hartherzigkeit und bis dato auf der Leinwand nicht gesehenen expliziten Gewaltdarstellungen auf Penn reagiert. Der Mut von Regisseur Arthur Penn die Gewalttaten von Bonnie und Clyde Mitte der 1960er auf die Leinwand zu bannen, muss gewürdigt werden. Außerdem ist sein Werk bis zum großen Finale spannend.
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