White Chicks - 2004 | FILMREPORTER.de
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White Chicks

OriginaltitelWhite Chicks
GenreKomödie
Land & Jahr USA 2004
Kinostart    07.10.2004 (Sony Pictures)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 109 min.
RegieKeenen Ivory Wayans
DarstellerShawn Wayans, Marlon Wayans, Jaime King, Frankie Faison, Lochlyn Munro, John Heard
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Turbulente Krimikomödie der Gebrüder Wayans

Die Brüder Marcus (Marlon Wayans) and Kevin Copeland (Shawn Wayans) sind FBI-Agenten. Genauer gesagt: Undercover-Agenten. Nach einem vermasselten Einsatz hängt deren Job mal wieder am seidenem Faden. Ihr Boss (Frankie Faison) will sie am liebsten auf einen anderen Kontinenten versetzen. Als jedoch keiner ihrer "netten" Kollegen freiwillig den nächsten Auftrag annehmen will, bekommen ihn die beiden Chaoten. Sie müssen nun die Wilton-Schwestern Tiffany (Anne Dudek) und Brittany (Maitland Ward) vor einem Kidnapper beschützen.

Diese hauptberuflichen Hotelerbinnen wollen ein Wochenende in den Hamptons verbringen und sich amüsieren. Doch nach einem kleinen Unfall sind die beiden Schönheiten mit winzigen "Narben" entstellt. Sie sehen sich außerstande, so vor ihren Chicks zu erscheinen. Klar, Marcus and Kevin geht der Arsch auf Glatteis. Wenn die beiden Grazien nicht in den Hamptons auftauchen, können sie gleich nach Alaska auswandern. Da kommt Kevin auf die wahnwitzige Idee, sich einfach als Tiffany und Brittany auszugeben. So werden aus den afroamerikanischen Männern, zwei weiße, geltungssüchtige Blondinen. Der Spaß kann beginnen.
Was passiert, wenn drei Brüder einen Film machen? Sie schaffen eine überdrehte, bunte und flippige Komödie. Drehbuch, Regie und Hauptdarsteller stammen allesamt aus dem Hause Wayans. Nachdem sie in "Scary Movie", "Scary Movie 2" und "Scary Movie 3" bekannte Horrorstreifen gekonnt auf die Schippe nahmen, wagen sie sich an eine eigene Geschichte. Aber auch hier kann man wieder Parallelen ziehen, wenn man will. Diesmal nicht in der Filmwelt, sondern in der realen. Bleibt nur zu sagen: zwei reiche, geltungssüchtige Hotelerbinnen.

Klingt stark nach den Hilton-Schwestern Paris und Nicole. Auch der NFL (National Football League) Spieler Terry Crews bestätigte, dass er solche Typen kennt, die er darstellt: "Mit einer Weißen auszugehen, ist für die eine Trophäe, eine Art zu zeigen, dass sie es geschafft haben." Neben all dem ganzen Spaß steckt also auch ein Hauch Sozialkritik im Werk. Status, darauf kommt es auch den Freundinnen von Tiffany und Brittany an. Um jeden Preis etwas darstellen, immer cool sein und sich nach den Hochglanzmagazinen kleiden. Doch vor allem: den Kopf ausschalten. Die beiden Cops bringen aber Leben in die oberflächliche Bude. Sie öffnen den Chicks die Augen. Die revanchieren sich dafür, indem sie sie mit zum Shopping nehmen. Sie geben ihnen einen Einblick, was es bedeutet, sich für einen Mann aufzustylen.

Klar, dass die beiden Diven in spe dabei auch ganz schön zu kämpfen haben. Marcus (Marlon Wayans) zum Beispiel versucht sich im Duell mit einer viel zu engen Lederhose und muss die penetranten Annäherungsversuche des Sexprotzes Darnell Johnson (Terry Crews) abwehren. Unterdessen macht Kevin (Shawn Wayans) der attraktiven Reporterin Denise Porter (Rochelle Aytes) schöne Augen. Trotz der flotten, aktuellen Musik kommt "White Chicks" an manchen Stellen doch etwas zu kreischig daher und zeigt seine Schwächen durch die unmotivierten Nebenhandlungen. Trotz allem werden "Scarry Movie" - Fans ihre Freude an diesem witzigen Kinospaß haben und die Teenager werden um eine Lektion im sich selbst treu bleiben reicher.
White Chicks

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