Die Blutritter - 2003 | FILMREPORTER.de
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Die Blutritter

OriginaltitelDie Blutritter
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Deutschland 2003
Kinostart    30.09.2004 (Wilder Süden Filmverleih)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 90 min.
RegieDouglas Wolfsperger
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Laut einer frühchristlichen Legende hat ein römischer Legionär das Blut des gekreuzigten Jesus Christus aufgefangen. Der Soldat wechselt beeindruckt von dem Vorfall die Seiten und wird später Bischof von Mantua. Zu Ehren des Heilige Longinus ziehen in Weingarten bis heute jedes Jahr 3.000 Reitern und 30 000 Pilgern mit mit der Blutreliquie in einer Prozession über Land. Die Reliquie ist im Laufe der Geschichte in die Hand der Welfen geraten. Herzogin Judith vermachte sie schließlich dem Kloster Weingarten. Die oberschwäbische Männerwallfahrt findet seit dem Mittelalter ein Tag nach Christi Himmelfahrt, dem Blutfreitag statt. Die Pilger kommen überwiegend aus der Region, unter ihnen sind ein Landmetzger der sich für einen humanen Umgang mit Tieren ausspricht, ein Bäcker, der mit dem Glauben gute Geschäfte macht, ein Klosterbruder und natürlich auch der Abt des Klosters von Weingarten.
Douglas Wolfspergers ("Bellaria - So lange wir leben") Dokumentation über "Die Blutritter" interessiert sich in erster Linie nicht für die Geschichte der seit dem Mittelalter veranstalteten Männerwallfahrt. Vielmehr beschäftigt ihn die nicht mehr sehr weit verbreitete Volksfrömmigkeit der oberschwäbischen Bevölkerung, die jedoch in der ländlich geprägten Landschaft noch tief verwurzelt scheinen. Der ebenfalls der Region verpflichtete Musiker Hans-Jürgen Buchner, besser unter seinem Künstlernamen Haindling bekannt, untermalt die berittene Dokumentation der dörflichen Gemeinschaft mit seinen Kompositionen.

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