Mein Bruder ist ein Hund - 2004 | FILMREPORTER.de
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Mein Bruder ist ein Hund

OriginaltitelMein Bruder ist ein Hund
GenreKinderfilm
Land & Jahr Deutschland/Großbritannien/Niederlande 2004
Kinostart    11.11.2004 (Solo Film Verleih)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 96 min.
RegiePeter Timm
DarstellerMaria Ehrich, Hans-Laurin Beyerling, Irm Hermann, Christine Neubauer, Martin Lindow, Ellen ten Damme
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsDVDsbewerten

Die kleine Marietta (Maria Ehrich) ist so unglücklich. Nichts wünscht sie sich sehnlicher als einen Hund. Doch zu ihrem zehnten Geburtstag bekommt sie nur ein langweiliges Stofftier geschenkt. Schuld ist die Hundeallergie ihres kleinen Bruder Tobias (Hans-Laurin Beyerling), seines Zeichens der schreckliche Plagegeist der Familie. Zumindest freut sie sich über einen magischen Stein von ihrem afrikanischen Patenkind. Der soll ihr angeblich jeden Wunsch erfüllen können. Kurz darauf verreisen ihre Eltern Maria (Christine Neubauer) und Martin (Martin Lindow) für ein paar Tage. Sie versuchen ein letztes mal ihre stark angeschlagene Ehe zu retten. Die gefürchtete Oma Gerda soll jetzt auf Marietta und ihren Bruder aufpassen. Während Marietta auf sie wartet, beschwört sie den Zauberstein. Natürlich erhofft sie sich einen Hund. Und tatsächlich kratzt plötzlich ein Zwergschnauzer an ihrer Tür. Doch schon bald ist ihr nicht mehr zum Lachen zu Mute. Denn der putzige Hund ist der von ihrem Zauberstein verwandeltem Bruder Tobias. Verzweifelt versucht sie den Zauber rückgängig zu machen - doch es will ihr einfach nicht gelingen. Was soll sie jetzt nur Oma Gerda (Irm Hermann) erzählen?
Die Komödie erheitert seine jungen Zuschauer besonders durch die drolligen Auftritte des Hundes Tobias, der im echten Leben übrigens auf den Namen Gustl hört. Der Zwergschnauzer wird seit seinem ersten Lebensjahr intensiv trainiert und wurde von Regisseur Peter Timm eigens für die Produktion ausgewählt. Seinen Durchbruch als Regisseur und Drehbuchautor hatte Timm mit der Ossisatire "Go, Trabi, Go". Erfahrungen mit Tieren hatte er auch gesammelt, etwa bei den Dreharbeiten zu "Rennschwein Rudi Rüssel". Obwohl mit vielen witzigen Szenen aufgelockert, ist die Figur der Marietta durchaus mit ernstzunehmenden Problemen behaftet. Viele Kinder werden sich, etwa wegen der Ehekrise im Film, mit der Hauptdarstellerin identifizieren können. Marietta veranschaulicht zudem den verantwortungsvollen Umgang mit Haustieren. Den Kindern wird nahe gebracht, dass ihr Hund nicht ein neues Spielzeug, sondern ein Lebewesen ist um das man sich kümmern muss.

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