Alfie - 2004 | FILMREPORTER.de
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Alfie

OriginaltitelAlfie
GenreKomödie, Drama, Romanze
Land & Jahr Großbritannien/USA 2004
Kinostart    10.03.2005 (United International Pictures (UIP))
FSK & Länge ab 12 Jahren • 105 min.
RegieCharles Shyer
DarstellerJude Law, Jane Krakowski, Marisa Tomei, Omar Epps, Susan Sarandon, Sienna Miller
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Remake der britischen Komödie aus den 1960ern

Das Lebensmotto des gutaussehenden Chauffeurs Alfie (Jude Law) lautet: "Women and Wine". Der Schürzenjäger lässt die Herzen zahlreicher New Yorker Frauen höher schlagen. Kaum eine kann dem Briten widerstehen. Ob es sich um eine vernachlässigte Ehefrau handelt oder die Ex-Geliebte seines Freundes Marlon (Omar Epps), der süßen Lonette (Nia Long), allesamt verfallen Sie Alfies Charme. Dabei hat der Engländer seit langem auch eine feste Beziehung zu der gutmütigen Julie (Marisa Tomei). Auch sie liebt den Payboy über alles. Der Junggeselle möchte seine persönliche Freiheit aber unter keinen Umständen verlieren. Deshalb scheut er sich nicht, neben Julie auch unentwegt andere Frauen zu beglücken. Erst als Julie seine sexuellen Eskapaden satt hat und ihn vor die Tür setzt, wird Alfie klar, wie sehr er an ihr hängt. Zu allem Unglück unterbreitet ihm Lonette kurz darauf, dass sie schwanger sei. Als Vater kommen nur Marlon, mit dem Lonette wieder glücklich vereint ist, oder eben Alfie in Frage. Das wilde Junggesellendasein wird langsam zum Problem. Es ist Zeit neue Wege zu beschreiten.
Produzent Charles Shyer transformiert das britische Vorbild von 1966 "Der Verführer läßt schön grüßen" zu einem zeitgerechten Remake. Shyer schrieb nicht nur das Drehbuch der Adaption, sondern führte auch Regie. Der Plot wurde für das US-Publikum aus dem steifen Großbritannien, wo Alfie alias Sir Michael Caine in den 1960ern sein Unwesen trieb, in die hektische Metropole New York portiert. Immerhin sorgt Hauptdarsteller Jude Law weiterhin für eine Brise britischem Flair. Der erfolgreiche Nachwuchsdarsteller spielt die Rolle des gewissenlosen Herzensbrechers mit großem Elan. Wenn Alfie seinen Blick in die Kamera richtet und das Publikum mit seinen Gedanken, Reflektionen und Erkenntnisse konfrontiert, entwickelt sich schnell Sympathie für den Protagonisten. Dieses Stilmittel hat sich Shyer übrigens von Lewis Gilbert, der Regisseur des Originals, abgeschaut. Der Figur von Alfie verpasste der Drehbuchautor des Remakes allerdings weichere Züge als sein Vorgänger in den 1960ern. Shyers Adaption ist eine ansehnliche Mischung aus Drama und Komödie.

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