Chucky's Baby - 2004 | FILMREPORTER.de
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Chucky's Baby

OriginaltitelSeed of Chucky
GenreHorror, Komödie
Land & Jahr USA 2004
Kinostart    26.05.2005 (Constantin Film)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 86 min.
RegieDon Mancini
DarstellerJennifer Tilly, Hannah Spearritt, John Waters, Keith-Lee Castle, Redman, Steve Lawton
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Die Mörderpuppe ist wieder auf Meucheltournee

Chuckys verschollener Nachfahr Glen (bzw. Glenda, weil seine geschlechtliche Identität nicht feststeht) macht sich auf die Suche nach seinen leiblichen Eltern. Er findet sie in Hollywood, wo mit den animatronischen Puppen gerade der Horrorfilm "Chucky Goes Psycho" gedreht wird. Dessen Star, Jennifer Tilly (gespielt von Jennifer Tilly), wird nach der erfolgreichen Wiederbelebung von Chucky und seiner Braut Tiffany zur künftigen Mutter erkoren. Doch sowohl Glen/Glenda als auch Jennifer-Tilly-Fan Tiffany weigern sich, die blutige Familientradition ohne weiteres fortzusetzen. Die von all dem ahnungslose Jennifer Tilly müht sich ab, ihre stagnierende Karriere weiterzubringen und macht sich an den Rap-Regisseur Redman (auch er spielt sich selbst) heran, um die Rolle der Jungfrau Maria in seinem geplanten Jesus-Film zu ergattern. Chucky dringt derweil in ihr Haus ein, um die unfreiwillige Befruchtung vorzunehmen. Ein Paparazzo (Independent-Ikone John Waters) hat sich jedoch an seine Fersen geheftet.
Don Mancini, der Erfinder und Drehbuchautor der langlebigen Horror-Serie, nimmt zum ersten Mal selbst auf dem Regiestuhl Platz. Seine Kreation der durch ein Voodoo-Ritual mit dem Geist eines Serienkillers belebten Spielzeugpuppe etablierte sich 1988 als Sleeper-Hit. Von den Anfängen als schroffer Thriller mit starkem Horroranteil wurde über die Jahre eine mittelmäßige Slasher-Franchise, die seit Ronny Yu's "Chucky und seine Braut" endgültig in der selbstironischen Postmoderne angekommen ist. Das Konzept der schwarzhumorigen Killerkomödie erweitert Mancini nun unnötigerweise zu einer Hollywood-Satire und Slasher mit mittelmäßigen Splattereffekten und ebensolchen Einzeilern. In den vielen Geschmacklosigkeiten rempelt Mancini jede Trash-Grenze an; wenigstens Jennifer Tillys Mut zur Selbstironie, dem Auftritt von John Waters ("Pink Flamingos") und die Hommage an Ed Wood, dem "schlechtesten Regisseurs aller Zeiten" und Erschaffer von "Glen or Glenda", machen die Klamotte für Fans erträglich.
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