Das Netz - Unabomber/LSD/Internet - 2004 | FILMREPORTER.de
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Das Netz - Unabomber/LSD/Internet

OriginaltitelDas Netz
AlternativDas Netz - Unabomber, LSD und Internet
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Deutschland 2004
Kinostart    13.01.2005 (b.film Verleih)
FSK & Länge 121 min.
RegieLutz Dammbeck
DarstellerLutz Dammbeck, Eva Mattes, Thomas Vogt, Stewart Brand, John Brockman, Butch Gehring
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Was verbindet LSD, Kunst, Psychologie und Amazon?

Lutz Dammbeck reiste durch Amerika um dort die Geburt des weltweiten Netzes nachzukonstruieren und dessen Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft und ihre Kultur zu ergründen. Bereits 1948 setzt der Wissenschaftler Norbert Wiener mit seiner Erforschung der Kybernetik den Grundstein für die spätere Informationstechnologie. In den 1960ern entwickelt das amerikanische Militär das so genannte APRANET. Die Erfindung ermöglichte den Datentausch verschiedener an ein Netz angeschlossenem Computer und bildete somit die Basis für das heutige "World Wide Web". Dammbeck interviewt an der Entstehung des "Netzes" beteiligte Forscher und Techniker. Parallel beleuchtet er die Beweggründe des so genannten Unabombers, dem lebenslänglich inhaftierten Ted Kaczynski. Zwischen 1978 und 1995 schickte der psychisch kranke Mathematiker Briefbomben an renommierte Wissenschaftler, um gegen die weltweite Verknüpfung von technischen Daten zu protestieren.
Für seine komplexe Dokumentation zeichnet Regisseur Lutz Dammbeck eine Verknüpfung unterschiedlichster Bereiche des modernen Lebens. So zeigt er, wie Kunst, Technik, Politik und die sich weltweit uniformierende Gesellschaftsstrukturen miteinander verknüpft sind. Für das Projekt stand Dammbeck in brieflichen Kontakt mit einem der größten Gegner der Informationstechnologie, dem Mathematiker Ted Kaczynski. Dessen Gedankengänge und Erinnerungen lassen den Zuschauer über eventuelle negative Auswirkungen des Cyberspace auf die Menschheit und ihre Abhängigkeit von Maschinen nachdenken. Dammbecks filmische Erforschung des Internets ist aufschlussreich, verlangt aber wegen seiner komplexen thematischen Verzweigungen hohe Konzentration von seinem Publikum.

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