Haus aus Sand und Nebel - 2003 | FILMREPORTER.de
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Haus aus Sand und Nebel

OriginaltitelHouse of Sand and Fog
GenreDrama
Land & Jahr USA 2003
FSK & Länge ab 12 Jahren • 126 min.
KinoDeutschland
AnbieterKool Filmdistribution
Kinostart17.02.2005
RegieVadim Perelman
DarstellerSamuel Hart, Shani Rigsbee, Jackie Adhout, Spencer Garrett, Cooper Thornton, Isabelle James
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsNewsDVDsbewerten

Kathy Nicolo (Jennifer Connelly) wurde vom Schicksal richtig gebeutelt. Ihr Mann hat sie sitzen lassen. Arbeit findet sie ohnehin schon lange nicht mehr. Kein Wunder, dass sie immer wieder zur Flasche greift. Eines Tages wird sie wegen eines Irrtums der Behörden auch noch aus ihrem Bungalow geschmissen. Bei der Zwangsversteigerung erwirbt Massoud Amir Behrani (Sir Ben Kingsley) Kathys altes Heim, dass sie einst von ihrem Vater erbte. Der Immigrant aus dem Iran hat Heller und Pfennig für den Kauf des Grundstückes geopfert. In seiner Heimat war er ein angesehener Offizier, ohne jegliche Geldsorgen. Seit er vor ein paar Jahren aus dem Iran fliehen musste, hält er sich, seine Frau Nadi (Shohreh Aghdashloo) und den heranwachsenden Sohn Esmail (Jonathan Ahdout) mit schlecht bezahlten Jobs finanziell über Wasser. Das neue Haus sieht der Iraner als ein Investment für eine bessere Zukunft. Als Kathy zusammen mit ihrem Verehrer Sheriff Lester Burdon (Ron Eldard) ihr Haus zurück fordert, weigert sich der neue Besitzer strikt wieder auszuziehen. Die Amerikanerin und der Iraner fechten einen hartnäckigen Kampf aus, den sie beide bis auf die Spitze treiben.
Die Kinoadaption von Andre Dubus gleichnamigem Roman setzt sich insbesondere mit den Emotionen seiner Protagonisten auseinander. Sowohl Kathy als auch ihr Widersacher Massoud Amir Behrani kämpfen eigentlich nicht um das Haus, denn dies steht eigentlich für die Erfüllung ihrer innersten Sehnsüchte. Die im Leben weitgehend gescheiterte Kathy glaubt, die Zurückgewinnung ihres ehemaligen Heims würde ihr wieder Boden unter den Füssen geben. Für Massoud Amir Behrani bedeutet der Erwerb des Bungalows die Möglichkeit sozial aufzusteigen. Das Drama beleuchtet auch die Problematik amerikanischer Zuwanderer, die in ihrer neuen Heimat gegen vielerlei Vorurteile ankämpfen müssen. Verantwortlich für die Inszenierung des mit Gefühlen jonglierenden Thrillers ist der Russe Vadim Perelman. Er schrieb auch das Drehbuch, das eng an die Romanvorlage angelehnt ist. Für seinen ersten Spielfilm wählte er eine aufregende Geschichte, die den Zuschauer Einblick in die Innenwelt zweier völlig unterschiedlicher Kulturkreise gewährt.

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