Brüderliebe - 2004 | FILMREPORTER.de
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Brüderliebe

OriginaltitelThree Dancing Slaves - Le Clan
GenreDrama
Land & Jahr Frankreich 2004
Kinostart    10.03.2005 (Pro-Fun media)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 90 min.
RegieGaël Morel
DarstellerNicolas Cazalé, Stéphane Rideau, Thomas Dumerchez, Salim Kechiouche, Bruno Lochet, Vincent Martinez
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Die drei Brüder Marc (Nicolas Cazalé), Christophe (Stéphane Rideau) und Olivier (Thomas Dumerchez) leben in der französischen Provinz. Der Älteste, Marc, vertrödelt den Tag mit seinen Freunden, dem Stählern seiner Muskeln und ausgiebigen Kifforgien. Einen anderen Lebensinhalt kennt der kleine Drogendealer nicht. Bruder Christophe wurde unschuldig ins Gefängnis gesperrt. Als er endlich entlassen wird, muss er sich in der Welt draußen neu orientieren. Um wieder festen Boden unter die Füße zu bekommen, nimmt er einen Job in einer Fleischfabrik an. Die bittere Vergangenheit will er so schnell wie möglich vergessen. Der jüngste des Trios ist der sensible Oliver. Er hat den Tod der Mutter nie verkraftet. Er fühlt sich zu seinem arabischen Klassenkameraden Hicham (Salim Kechiouche) hingezogen, der seine Gefühle erwidert. Vor Marc und Christophe hält Olivier die schwule Romanze verborgen. Die drei Geschwister wohnen zwar alle unter einem Dach und verbringen viel Zeit miteinander, trotzdem lebt jeder in einer ganz eigenen Welt.
Gaël Morel situiert sein Drama in die karge Berglandschaft von Annecy. Er beleuchtet die Charaktere aller drei Hauptfiguren, erzählt deren miteinander verknüpften, aber dennoch völlig konträr verlaufenden Lebensgeschichten. Der 1972 in Frankreich geborene Regisseur und Drehbuchautor stellt die Erlebnisse der drei Brüder in den Vordergrund. Frauen tauchen nur am Rande auf. So erfährt der Zuschauer erst spät, dass Christophe eine Freundin hat. Morel hat Erinnerungen an seine eigene Teenagerzeit in die Produktion mit einfließen lassen. "Man muss einfach nur beobachten können, wie in dem Dorf wo ich aufgewachsen bin, an der Schule, auf der Uni oder in Paris. Man erkennt sehr schnell überall die gleichen Strukturen. Die Heranwachsenden bleiben unter sich, bilden quasi ein eigenes Universum mit eigenen Hierarchien und Gesetzen. Dieses Universum verlassen sie niemals alleine, nur in der Gruppe." Der junge Filmemacher arbeitete an bereits sieben Produktionen mit. In vier davon trat er als Darsteller auf, für die restlichen drei verfasste er das Drehbuch und führte Regie.

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