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Das Meer in mir

OriginaltitelMar adentro
GenreDrama
Land & Jahr Spanien/Frankreich/Italien 2004
FSK & Länge 125 min.
KinoSchweiz
AnbieterFrenetic Films
Kinostart10.03.2005
RegieAlejandro Amenábar
DarstellerAndrea Occhipinti, Marta Larralde, Nicolás Fernández Luna, Alberto Amarilla, José María Pou, Francesc Garrido
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenNewsTrailerGalerieInterviewDVDsForumbewerten

Meinungen

8martin 

Abflug nur geträumt

Das nachhaltig beeindruckende an diesem Film über den Freitod des vom Hals abwärts Gelähmten Ramon (Javier Bardem) ist neben den großartigen Schauspielern das Drehbuch. Nach dem poetischen Titel liefert es Sätze wie „Man lernt lachend zu weinen.“ oder „Ich bin mit dem Tod verheiratet.“ Als Resümee wird festgestellt, dass wir zwar ‘das Recht haben zu leben, aber nicht die Pflicht‘. Das soziale Umfeld von Ramon, das aus Verwandten und 3 Freundinnen besteht, trägt mit dazu bei, dass wir in den Kreisel um den Lebensmüden hinein gezogen werden. Besonders Rosa (Lola Duenas), die schlichte Arbeiterin, die nur aus Gefühl zu bestehen scheint und vorbehaltlos liebt und Julia (Belén Rueda) die selbst zum Suizid neigende, totkranke Anwältin liefern eine eindrucksvolle schauspielerische Leistung ab. Die Tränen dieser Frauen sind ansteckend. Optisches Highlight ist Ramons geträumter Flug zum Meer, intellektuell überzeugt die kurze Diskussion mit einem Priester, der ebenso dran ist wie Ramon, der aber als Vertreter der Kirche argumentativ recht alt aussieht. Dabei werden Rede und Antwort von einem jungen Gehilfen via Treppenhaus transportiert. Das erheitert ebenso wie die vielen kleinen verbalen Späße, die die Bettlegerichkeit von Ramon vergessen machen sollen. Es ist keine Propaganda für den Verein „Sterben in Würde“, denn er Film betont eigentlich die sonnigen Seiten des Lebens von Behinderten und unterstreicht das Lebenswerte daran. Es gibt keine Lösung. Fest steht, für die Hinterbliebenen ist es schlimmer als für die Betroffenen selbst. Wir lernen lachend zu weinen!
geschrieben am 26.04.2012 um 13:30 Uhr

Anneline 

Meer in mir

Ein sehr sensibel gestalteter Fillm.Die Hauptsteller wirkten auf mich sehr authentisch und einfühlsam. Es kann eigentlich keine einhellige Meinung geben, da jeder Mensch anders wahrnimmt. Was für den einen Lebensqaualität bedeutet, kann für den Anderen keine Kraft haben. Der Film läßt beide Seiten - pro und kontra - offen, so daß sich der Betrachter (s)eine eigene Meinung bilden kann - nicht so einfach bei einem heiklen Thema, welches hier mutig und vorurteilsfrei angegangen wird.
geschrieben am 27.03.2005 um 16:46 Uhr

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8,0 (Filmreporter)     
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Meinungen

Abflug nur geträumt

Das nachhaltig beeindruckende an diesem Film über den Freitod des vom Hals abwärts Gelähmten Ramon (Javier Bardem) ist neben den großartigen Schauspielern das Drehbuch. Nach... mehr
26.04.2012 13:30 Uhr - 8martin

Meer in mir

Ein sehr sensibel gestalteter Fillm.Die Hauptsteller wirkten auf mich sehr authentisch und einfühlsam. Es kann eigentlich keine einhellige Meinung geben, da jeder Mensch anders... mehr
27.03.2005 16:46 Uhr - Anneline

Trailer: 

Das Meer in mir

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