Cowboys and Angels - 2003 | FILMREPORTER.de
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Cowboys and Angels

OriginaltitelCowboys & Angels
GenreKomödie, Drama
Land & Jahr Irland/Deutschland/Großbritannien 2003
Kinostart    07.04.2005 (Salzgeber & Co. Medien)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 89 min.
RegieDavid Gleeson
DarstellerMichael Legge, Allen Leech, Amy Shiels, David Murray, Frank Kelly, Colm Coogan
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsGalerieDVDsbewerten

Der zwanzigjährige Shane Butler (Michael Legge) sehnt sich nach einer Rundumerneuerung seines tristen Lebens. Frustriert von dem langweiligen Job bei der städtischen Verwaltung sucht er orientierungslos nach Sinn und Identität. Als er auf den schwulen Modestudenten Vincent Cusack (Allen Leech) trifft, hat die Tristesse ein Ende. Gemeinsam beziehen sie ein Appartement in Limerick City. Trotz ihrer unterschiedlichen Persönlichkeiten verbindet die beiden schon nach kurzer Zeit eine innige Freundschaft. Shane ist fasziniert von der unbeschwerten Leichtigkeit, mit der Vincent sein junges Leben bestreitet. Inspiriert von dem Tatendrang seines Mitbewohners stürzt sich Shane in ein neues Leben. Er entdeckt bisher verborgene künstlerische Talente, macht Erfahrungen mit Drogen und verliebt sich Hals über Kopf in die kellnernde Kunststudentin Gemma (Amy Shiels). Doch das "neue" Leben bringt nicht nur Gutes mit sich. Als Vincent von der Drogenkarriere seines Freundes Wind bekommt, wird die Freundschaft der beiden auf eine harte Probe gestellt.
Der irische Filmemacher David Gleeson erzählt in seinem tragikkomischen Spielfilmdebüt von der Orientierungslosigkeit und Identitätssuche eines Zwanzigjährigen. Shane Butler sucht wie die meisten jungen Menschen nach Radikalität in seinem Leben, nach dem Motto "alles oder nichts". Am Schlimmsten ist für ihn das alltägliche Mittelmaß. Eigentlich könnte man dazu neigen Gleesons Debüt als klassisches Generationsportrait abzustempeln, jedoch findet sich neben der Coming-of-Age-Geschichte über Shane Butler noch ein zweiter Erzählstrang über Freundschaft und Akzeptanz zweier gegensätzlicher Menschen. Auf diesem Weg erreicht Gleesons Erstlingswerk doch eine gewisse emotionale Tiefe. "Cowboy and Angels" wurde bereits auf verschiedenen internationalen Filmfestivals aufgeführt, unter anderem auch auf dem Max Ophül Filmfestival 2004 in Saarbrücken.

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