Invisible - Illegal in Europa - 2004 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS

Invisible - Illegal in Europa

OriginaltitelInvisible - Illegal in Europa
GenreDokumentarfilm
Land & Jahr Deutschland 2004
Kinostart    04.05.2005 (Basis-Film Verleih)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 89 min.
RegieAndreas Voigt
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGaleriebewerten

Dokumentation über illegale Einwanderer

Oft bleiben sie Jahre lang unsichtbar: illegale Einwanderer in Europa. Ihre größte Angst ist es eines Tages entdeckt und ausgewiesen zu werden. Wer keine Aufenthaltsgenehmigung besitzt, hat auch keine Rechte. Viele kommen aus der Dritten Welt. Sie nehmen alles Erdenkliche auf sich, nur damit sie in einem europäischen Land leben können. Die Gründe weshalb sie nicht mehr in ihre Heimat möchten, sind dabei so unterschiedlich wie ihr jeweiliges Schicksal.

So lebt Zakari seit zehn Jahren ohne gültige Papiere in Deutschland. Der ehemalige Offizier entkam dem algerischen Bürgerkrieg, musste aber seine Familie zurücklassen. Zakari fürchtet sich vor der Rückkehr, denn in seinem Geburtsland gilt er als Deserteur. Hierzulande wird er trotzdem nicht als politisch Verfolgter angesehen. Er erhält kein Asyl. Auch Edita ist seit langem untergetaucht. Die Transsexuelle aus Ecuador wohnt illegal in Paris und wurde schon fünfmal ausgewiesen. Immer wieder fand sie jedoch ihren Weg zurück nach Frankreich. Nur dort fühlt sie akzeptiert.
Über ein Jahr lang beschäftigt sich Andreas Voigt mit dem Leben von fünf illegalen Einwanderern. Sie kommen aus Nigeria, Tschetschenien, Ecuador und Algerien. Seine Recherche führt ihn von Deutschland nach Frankreich über Polen, Spanien und Holland bis nach Nigeria. Obwohl diese Menschen und ihr Schicksal unterschiedlicher nicht sein könnten, haben sie doch eines gemeinsam: Die Suche nach einer neuen Heimat. Jeder von ihnen musste Abschied nehmen vom Vaterland und sich in einem fremden Land neu orientieren.

Voigt stellt nicht ihre Vergangenheit, sondern die Gegenwart in den Fokus seiner Dokumentation. "Es geht nicht in erster Linie um Elend, Leid und Krieg - zumal ohnehin nicht alle diesen Hintergrund haben. Es geht um den Alltag, den sie leben und bewältigen. Nicht Trauer und Angst stehen im Mittelpunkt, sondern die Kraft dieser Menschen, Ihr "sich-durchsetzen-wollen und -müssen", so der Regisseur. Allein In Deutschland wohnen eine geschätzte Millionen Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung.

Bewertung abgeben

Bewertung
 (0 User)

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 
In Deutschland sind geschätzte eine Millionen illegale Einwanderer untergetaucht. Aus den unterschiedlichsten Beweggründen haben sie ihre Heimat verlassen um in der Fremde neu... mehr
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenGaleriebewerten
© 2017 Filmreporter.de