Das wandelnde Schloss - 2004 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS
©Universum Film

Das wandelnde Schloss

OriginaltitelHauru no ugoku shiro
AlternativHowl's Moving Castle
GenreAnimation/Trickfilm, Fantasy
Land & Jahr Japan 2004
Kinostart    25.08.2005 (Universum Film)
FSK & Länge ab 6 Jahren • 117 min.
RegieHayao Miyazaki
DarstellerGerald Schaale, Barbara Ratthey, Maddalena Kerrh, Claudia Lössl, Marian Köhler, Thomas Rauscher
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenNewsTrailerKritikDVDsbewerten

Bezaubernde Bilder von Hayao Miyazaki

Die Realität ist eine Welt, die sich im Kriegszustand befindet. Häuser und Städte werden zerbombt, Menschen müssen fliehen, überall herrscht militärische Präsenz. Inmitten solcher Weltuntergangsszenarien bewegt sich auf vier Beinen ein aus Schrottteilen zusammengeflicktes Schloss. Darin wohnt der Zauberer Hauro. Der kämpft als einziger nicht für die eine oder die andere Partei, sondern vielmehr gegen den Krieg an sich.

In dieser schweren Zeit trifft Hauro Sophie. Die 18-Jährige verliebt sich sofort in den Magier. Doch eine eifersüchtige Hexe verwandelt das junge Mädchen in eine alte Frau. Die Rückkehr in ihr Heimatdorf ist ihr versperrt und so macht sie sich auf die Suche nach Hauros wandelndem Schloss. Sie schließt Freundschaft mit Hauros Gehilfen, doch der Zauberer selbst schenkt ihr keine Beachtung.
Nach "Chihiros Reise ins Zauberland" sind Anime-Meister Hayao Miyazaki in "Das wandelnde Schloss" ähnlich bezaubernde Bilder gelungen. Die Figuren erinnern wohlig an Zeichentrickserien wie "Heidi". Im Design der Hintergründe und des wandelnden Schlosses zeigt sich das ganze visuelle Genie Miyazakis. Mit großer Liebe zum Detail und unbändiger Fantasie lässt er eine wunderschöne Welt entstehen.

Schwächen offenbaren sich hingegen im Plot. Trotz der ernsthaften und überaus aktuellen Thematik erscheint er vor allem dem westlichen Publikum zu verworren. Die Figuren sind entweder zu undurchsichtig oder an der Oberfläche verhaftet, so dass nur wenig Empathie aufkommt. Viele Wendungen wirken zudem etwas konstruiert. Statt eine Begründung aus der Story heraus zu konstruieren, stehen sie meist für sich. Der Humor ist auf Kinder zugeschnitten und wirkt auf Erwachsene wie das Durchkauen oft gesehener Zeichentrick-Pointen.
Das wandelnde Schloss

Bewertung abgeben

Bewertung
6,7
6,0 (Filmreporter)     
 (6 User)

Meinungen

das wandelnde schloss

ich find ihn besser als chihiro, und glob uch dat dis ansichtsache is ^^ für kinder ist die handlung wirklich zu verworren aber ich find ihn schön^^ schlecht ist nur die... mehr
18.02.2007 17:26 Uhr - juno

Verkünstelt, düster, schwächelnd

Nach "Chihiro" ist dies ein deutlich schwächerer Film: weniger Magie und Kindern ab 6 eigentlich nicht zumutbar. Lange Einstellungen von Städten, die bombardiert werden,... mehr
12.07.2005 21:07 Uhr - yogidas

Trailer: 

Das wandelnde Schloss

Nach "Chihiros Reise ins Zauberland" ist Anime-Meister Hayao Miyazaki in "Das wandelnde Schloss" ähnlich bezaubernde Bilder gelungen. Was leider zu kurz...  Clip starten
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 
Szene aus "Das wandelnde Schloss"

Kritik:  Märchen und Realität

Deutschland und Japan stehen sich in Manchem näher, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Trotz großer Unterschiede und einer...
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenNewsTrailerKritikDVDsbewerten
© 2017 Filmreporter.de