Frau mit Hund sucht Mann mit Herz - 2005 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS

Frau mit Hund sucht Mann mit Herz

OriginaltitelMust Love Dogs
GenreKomödie, Romanze
Land & Jahr USA 2005
Kinostart    25.08.2005 (Warner Bros. Pictures)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 95 min.
RegieGary David Goldberg
DarstellerDiane Lane, John Cusack, Elizabeth Perkins, Christopher Plummer, Dermot Mulroney, Stockard Channing
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsDVDsbewerten

Wer heute einen Partner sucht, hat es nicht leicht. Ein endloses Meer an Angeboten winkt da dem einsamen Herzen verlockend entgegen. Vor allem das Internet bietet ein unüberschaubares Labyrinth an Websites mit Foren, Chats und Agenturen rund um das Thema Liebe und Partnerschaft. In einem derartigen Heuhaufen fällt es nicht leicht, die so genannte Nadel zu finden. Noch schwieriger wird dieses Unterfangen, wenn man sich nicht selbst auf die Suche macht, sondern die eigenen Verwandten und Freunde diese Aufgabe übernehmen. Genauso ergeht es der frisch geschiedenen Kindergärtnerin Sarah Nolan (Diane Lane). Ihre Schwestern Carol (Elizabeth Perkins) und Christine (Ali Hillis) vermitteln Sarah jede Menge Cyber-Dates. Doch die viel versprechenden Internetprinzen erweisen sich in der Realität durch die Bank als Nieten. Erst als der zunächst sehr unbeholfene Anwärter Jake Anderson (John Cusack) auftaucht, wird die Kuppelei spannend.
Déjà vus sind unheimliche Gefühle oder Illusionen, man habe etwas, das man gerade sieht, schon einmal gesehen oder erlebt. Dieses dunkle Gefühl beschleicht auch den Zuschauer der 'romantischen Komödie' "Frau mit Hund sucht Mann mit Herz". Doch im Unterschied zum Déjà vu wird dieses Gefühl hier nicht von einem neurochemischen Vorgang im Gehirn ausgelöst, sondern von der schlichten Tatsache, dass man viele, wenn nicht alle Motive schon einmal gesehen hat. Wenn Sie keine Überraschungen lieben, sind sie bei der harmlosen romantischen Komödie wohl richtig. Vieles, wenn nicht alle Motive hat man schon mal in ähnlichen Produktionen gesehen. Selbst Frauen, die den grauen Alltag mit etwas Kitschromantik versüßen wollen, wird es schwer fallen, bis zum Schluss ruhig sitzen zu bleiben. Vor allem die zweite Hälfte des Films erweist sich als besonders qualvoll. Obwohl schon längst alles erzählt ist, wird das Ende bis zum Unerträglichen hinausgeschoben. Regisseur Gary David Goldberg kennt da keine Gnade und lässt eine Wendung nach der anderen folgen, um schließlich zum vorhersehbaren Ende zu gelangen.

Bewertung abgeben

Bewertung
 (0 User)

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsDVDsbewerten
© 2017 Filmreporter.de