Die weiße Massai - 2005 | FILMREPORTER.de
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Die weiße Massai

OriginaltitelDie weiße Massai
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland 2005
Kinostart    15.09.2005 (Constantin Film)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 128 min.
RegieHermine Huntgeburth
DarstellerNina Hoss, Jacky Ido, Katja Flint, Nino Prester, Janek Rieke
Homepage http://www.dieweissemassai.film.de/
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Am Ende ihres Keniaurlaubs lernen Carola (Nina Hoss) und ihr Freund Stefan (Janek Rieke) den Samburu-Krieger Lemalian (Jacky Ido) kennen. Vom ersten Augenblick an ist Carola von dem hoch gewachsenen, exotischen Fremden fasziniert. Am nächsten Tag erklärt sie Stefan am Flughafen völlig überraschend, dass sie nicht mit zurückfliegen wird. Stattdessen will sie in Kenia bleiben und Lemalian suchen. Sie landet in dem kleinen Ort Maralal, in dem die deutsche Elisabeth (Katja Flint) mit einem kenianischen Mann zusammenlebt. Hier trifft Carola tatsächlich Lemalian wieder. Auch wenn diese Begegnung anders verläuft, als sie sich das vorgestellt hat, folgt sie dem exotischen Krieger nach Barsaloi - einem gottverlassenen, primitiven Dorf inmitten des kenianischen Busches. Es folgen abenteuerliche Jahre. Jahre der Liebe, aber auch des Verzichts und wachsender Probleme: Die Verständigung ist schwierig, die Ernährung ungewohnt, das Rollenverständnis völlig anders.
Das an Originalschauplätzen gedrehte und mit Nina Hoss hervorragend besetzte Drama über die Liebe und das Leben in einer fremden Kultur besticht durch seine authentische Atmosphäre, eine ungemein spannende Geschichte und faszinierende Bilder. "Ich folgte der großen Liebe meines Lebens und erfuhr Himmel und Hölle. Es war ein ununterbrochenes Abenteuer, das mich an meine körperlichen und seelischen Grenzen brachte. Es wurde mein größter Überlebenskampf", äußerte sich einmal Corinne Hofmann.

Mit ihrer intensiven Darstellung gelingt es Nina Hoss, diesen Kampf offen und eindringlich auf die Leinwand zu transportieren. Den Kampf einer Frau, die auf alle bürgerlichen Sicherheiten pfeift und der Stimme ihres Herzens folgt - um später aus dieser bedingungslosen Liebe und untergeordneten Rolle zu ihrer eigenen Identität findet. Der Film konzentriert sich ganz auf die weibliche Hauptfigur und wie sie das fremde Land erlebt, in dem Frauen "nicht mehr wert ist als eine Ziege". Hier sind die Beschneidungen junger Mädchen immer noch an der Tagesordnung. Die drohende Beschneidung ihrer eigenen Tochter Napirai und die rasende Eifersucht Lketingas (so lautet der richtige Name des Massais) waren zwei der Hauptgründe, warum Corinne Hofmann nach vier Jahren Kenia den Rücken kehrte. Seit einigen Jahren lebt sie mit Napirai am Luganer See und veröffentlichte 2003 ihren zweiten Roman "Zurück aus Afrika".

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7,0 (Filmreporter)     
 (10 User)

Meinungen

Unterste Schublade

Billige Lovestory (Buch war schon Müll) um eine Schweizerin (gespielt von einer Deutschen...hahaha!) die sich in einen besch... Buschmann verliebt. Schauspieler sind allesamt... mehr
15.11.2007 16:19 Uhr - Freddy

ganau weiß ich es nicht, ob ich den film kenne aber er höhrt sich auf allle falle gut an
05.11.2007 16:35 Uhr - willi (gelöscht)

Während weiße Männer heute nach Thailand...

... Während weiße Männer heute nach Thailand reisen von wegen Amore, bevorzugt die weiße Frau offenbar Schwarzafrika. So auch Carola, eine Schweizer Blondine. Im Keniaurlaub... mehr
28.09.2005 23:21 Uhr - Anneline

Trailer: 

Die weiße Massai

Corinne Hofmann verliebte sich während eines Urlaubs Knall auf Fall in einen Massai. Sie ließ ihren Freund, Freunde und Familie hinter sich und folgte dem...  Clip starten
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