Die Frau nebenan - 1981 | FILMREPORTER.de
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Die Frau nebenan

OriginaltitelLa femme d' à côté
GenreDrama, Drama
Land & Jahr Frankreich 1981
Kinostart    04.06.1982
FSK & Länge ab 12 Jahren • 106 min.
RegieFrançois Truffaut
DarstellerGérard Depardieu, Fanny Ardant, Henri Garcin, Michèle Baumgartner, Roger Van Hool, Veronique Silver
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenTrailerGalerieDVDsbewerten

Bernard (Gérard Depardieu) und Arlette (Michèle Baumgartner) führen ein glückliches und harmonisches Familienleben in der französischen Provinz. Doch alles ändert sich, als ein verheiratetes Paar ins Haus nebenan einzieht. In der Ehefrau erkennt Bernard seine frühere Geliebte Mathilde (Fanny Ardant) wieder. Anfangs ist Bernard das Treffen unangenehm, er meidet seine neue Nachbarin. Als sich die zwei zufällig beim Einkaufen treffen, flammt ihre sieben lange Jahre verdrängte Liebe wieder auf. Die Liebenden lassen sich auf eine stürmische Affäre ein, die aber keine Chance hat. Von Eifersucht und unerfüllter Sehnsucht getrieben, machen sie sich gegenseitig das Leben zur Hölle. Jeder Versuch aus dem Teufelskreis auszubrechen, scheitert.
François Truffaut erzählt die fesselnde Geschichte einer amour fou. Bernard und Mathilde sind Gefangene ihrer eigenen Liebe; sie können weder miteinander, noch ohne einander leben. Der Tod bietet die einzige Ausflucht aus diesem Teufelskreis. Ihre Liebe ist vom Destruktiven gekennzeichnet, sie werden nie imstande sein eine funktionierende Beziehung aufzubauen. Truffauts vorletzter Film stellt ihre Liebe, Verzweiflung, Schmerz und Glück mit psychologischer Akribie und viel Sympathie dar. Die Idee des Films hatte der Filmemacher schon lange, ihm fehlte die passende Hauptdarstellerin. In seiner Lebensgefährtin Fanny Ardant fand er schließlich die Sanftheit und Stärke als Pendant zu Gérard Depardieus männlicher Rohheit. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Besitzerin des lokalen Tennisklubs erzählt, die selbst eine große unerfüllte Liebe in jungen Jahren erlebt hat und von ihr seelisch und physisch gekennzeichnet ist. Ihr fast mystischer Ton verleiht der Liebestragödie den Charme einer Legende zweier Liebenden.
Die Frau nebenan

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