The New World - 2005 | FILMREPORTER.de
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The New World

OriginaltitelThe New World
GenreAbenteuer, Drama
Land & Jahr USA 2005
Kinostart    02.03.2006 (Warner Bros. Pictures)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 135 min.
RegieTerrence Malick
DarstellerChristian Bale, Arturo Tointigh Adrian, Jason Aaron Baca, Irene Bedard, Blake Bess, Jesse Borrego
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsNewsTrailerGalerieDVDsbewerten

April 1607: an der amerikanischen Westküste tauchen kleine Segelschiffe mit 103 Passagieren auf. Sie sind gekommen, eine neue Welt zu erobern. Soldaten und Siedler der englischen Schife sehen nach einer langen Seereise endlich wieder Land. Sie beschließen, auf diesem Flecken Erde eine Kolonie zu errichten. Zunächst begegnen ihnen die Eingeborenen freundlich, doch der Besiedelungswunsch der Kolonialisten und erste Morde lassen allmählich ihren Argwohn wachsen. Sie nehmen den britischen Soldaten John Smith (Colin Farrell) gefangen und wollen ihn töten. Ein junges Mädchen (Q'Orianka Kilcher) wirft sch schützend über den seltsamen, hellhäutigen und bärtigen Fremden und rettet dem jungen Mann damit das Leben. Zwischen Boxerin und John Smith entsteht eine Verbindung, die sprachliche und kulturelle Barrieren überwindet. Als jedoch der schwelende Konflikt zwischen den Indianern und den Eroberern eskaliert, wird auch die Liebe des Paares unmöglich. Die junge Prinzessin wird von ihrem Vater schweren Herzens verstoßen, Smith von seinen eigenen Leuten festgenommen.
Alles beginnt mit einem Gebet der Protagonistin. Diese meditative Stimmung zieht sich durch den Film wie ein roter Faden. Die Gedanken und Gefühle der Protagonisten wird mittels beschaulicher Voice-over-Passagen vermittelt. Die beeindruckenden Landschaftsaufnahmen und das große Vertrauen des Regisseurs Terrence Malick in seine Bildssprache sowie große menschliche Gesten sind die großen Pluspunkte von Terrence Malicks Realfilmvariante der Pocahontas-Geschichte. Dennoch bleibt eine gewisse Unbefriedigung nicht aus, sowohl was die Liebegeschichte als auch die Motivationen der beiden Seiten betrifft. Leider wird auch die Problematik der Eroberung und Besiedelung der Neuen Welt nur ansatzweise dargestellt. Die Eingeborenen erscheinen dem Protagonisten Smith wie das reine Paradies, dennoch schließt er sich den kampflustigen und mit dem Umgang der Natur unerprobten Engländern an, um die Eingeborenen zu bekämpfen. Malick ging es jedoch glücklicherweise weniger um die Inszenierung bluttriefender Action-Szenen - diese sind auf ein Minimum reduziert. Vielmehr konzentriert er sich auf die inneren Konflikte von Pocahontas und John Smith. Das ist auch gut so, denn wenn es um die Darstellung der Engländer, der Eingeborenen und des mittelalterlichen Englands geht, bleiben klischeehafte Darstellungen mitunter nicht aus. Dass der Held am Ende einsam auf einem Pferd angeritten kommt, ist nur der Tropfen auf dem heißen Stein. Die Darstellung der Schönheit der Natur und der verantwortungsvolle Umgang mit ihr macht den Film dennoch sehenswert. Außerdem sollte man sich die überaus hübsche Newcomerin Q'Orianka Kilcher in der Rolle der Eingeborenenprinzessin nicht entgehen lassen.
The New World

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