Spiel auf Sieg - 2006 | FILMREPORTER.de
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Spiel auf Sieg

OriginaltitelGlory Road
GenreDrama
Land & Jahr USA 2006
Kinostart    06.04.2006 (Buena Vista International (Germany))
FSK & Länge 106 min.
RegieJames Gartner
DarstellerJosh Lucas, James Aaron, Mark Adam, Tatyana Ali, Gary Anderson, Michael Arata
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsDVDsbewerten

James Gartners Sportdrama nach wahrer Begebenheit

Don Hoskins (Josh Lucas) große Leidenschaft ist der Basketball. Deshalb nimmt er sich 1966 einer Collegemannschaft an, obwohl diese bislang keine Erfolge aufzuweisen hat. Er wird Trainer der Texas Western Miners, einem ausgewiesenen Verliererhaufen. Doch Hoskins lässt sich von den bisherigen Misserfolgen nicht beirren und unterwirft den bestehenden Kader erst einmal einem Auswahlverfahren. Übrig bleiben ausschließlich schwarze Sportler.

Haskins werden viele Steine in den Weg gelegt. Ein schwarzes Team ist in den 1960er Jahren keine Selbstverständlichkeit. Erst 1964 und 1965 wurden vom US-Kongress Gesetze verabschiedet, die Rassendiskriminierungen jeglicher Art untersagen. In der von Weißen dominierten Gesellschaft sitzen die Vorurteile gegenüber Menschen anderer Hautfarbe noch tief. Alle Widerstände zum Trotz hält der Trainer zu seinen Jungs. Für ihn zählt nur die Begeisterung für den Sport. Am Ende einer ereignisreichen Saison schafft es Hoskins Mannschaft ins Finale der NCAA-Meisterschaft. Der Gegner ist ein weißes Team - ein rein weißes Team!
Regisseur James Gartner zeichnet mit seinem Sportdrama eine wahre Begebenheit nach. Der echte Don Hoskins war ein einfacher Familienvater, bevor er erfolgreicher Trainer der Basketballmannschaft der Texas Western University wurde. Seine Lebensweisheit lautete folgendermaßen: "Nicht euer Talent ist wichtig, sondern dass ihr mit Herz und Seele dabei seid. Euch wird nichts geschenkt, also müsst ihr euch holen, was euch zusteht." Seine Schützlinge bildeten Amerikas erstes komplett afroamerikanisches Basketballteam, das es bis in das Finale der NCAA-Meisterschaft schaffte.

Produzent Jerry Bruckheimer war von Hoskins Bahnbrechender Persönlichkeit derart fasziniert, dass er sich dessen Geschichte annahm. Am meisten faszinierte ihn, dass der talentierte Trainer sich immer selbst treu blieb. Sein persönlicher Sieg war ganz nebenbei auch noch eine große Errungenschaft für die schwarze Bevölkerung der USA. Nach dem Triumph seiner Jungs trauten sich immer mehr Afroamerikaner aufs Spielfeld. Heute sind die weißen Spieler unter den Topspielern der amerikanischen Profiliga NBA längst in der Minderheit.
Spiel auf Sieg

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