Freedomland - 2006 | FILMREPORTER.de
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Freedomland

OriginaltitelFreedomland
AlternativDas Gesicht der Freiheit
GenreDrama, Thriller
Land & Jahr USA 2006
FSK & Länge 116 min.
KinoDeutschland
AnbieterSony Pictures
RegieJoe Roth
DarstellerTodd Carroll, Cheryl Wills, Phil Campanella, Jonnie Brown, Michalina Almindo, Douglas J. Aguirre
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Richard Prices authentisches Sozialdrama im Kino

Brenda Martins (Julianne Moore) Sohn ist entführt worden. Mit blutigen Händen taucht die junge Frau in der Notaufnahme eines Krankenhauses in New Jersey auf und ist völlig durch den Wind. Das Personal schaltet die Polizei ein. Brenda erzählt Detective Lorenzo Council (Samuel L. Jackson), dass sie von einem Afroamerikaner überfallen worden sei. Der Fremde hätte sich ihr Auto unter den Nagel gerissen und sei mitsamt ihrem kleinen Sohn davon gefahren.

Council leitet eine große Suchaktion ein, um das Kind zu finden. Schließlich stößt er auf einen vermutlichen Täter. Er wohnt in einer Gegend, die hauptsächlich von schwarzen Sozialhilfeempfängern besiedelt ist. Nicht nur - die überwiegend weiße Polizisten - auch ein aufdringliches Presseteam schnüffelt in dem Viertel rum. Die Reporter hoffen auf eine Erfolgsstory. Doch die Anwohner sehen rot. Auch Detective Council, selbst Afroamerikaner, zweifelt immer mehr an Brendas Aussage. Er vermutet, dass sie etwas vor ihm verbirgt.
Richard Price adaptiert seinen Bestseller-Roman "Freedomland" (1998) selbst für die Leinwand. Der erfolgreiche Autor wird 1986 für sein Drehbuch zu Martin Scorseses "Die Farbe des Geldes" für einen Oscar nominiert. Auch viele seiner Romane finden Anklang. Kritiker und Publikum sind 1974 von Prices erster Buchpublikation "The Wanderers" begeistert. Der Autor arbeitet außerdem für eine Reihe nordamerikanischer Zeitungen. Zu seinen Auftraggebern gehören unter anderem The New York Times und The New York Times Book Review.

So ist es für Produzent David Rubin selbstverständlich, Price die Drehbuchbearbeitung selbst zu überlassen. Er hält den in der Bronx aufgewachsenen Schriftsteller für einen der "hervorragendsten Schreiber über sozialen Realismus". Für eine möglichst authentische Darstellung wählt das Produktionsteam einen Sozialwohnungsbaukomplex, der im Herbst 2005 für den Abriss vorgesehen ist. Fast die Hälfte der Dreharbeiten findet in den heruntergekommenen Unterkünften von Mulford Gardens in der Nähe von New York und New Jersey statt.
Freedomland

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