Kifferwahn - 2005 | FILMREPORTER.de
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Kifferwahn

OriginaltitelReefer Madness: The Movie Musical
GenreMusical, Komödie, Drama
Land & Jahr USA/Deutschland 2005
Kinostart    27.04.2006 (24 Bilder Filmagentur)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 108 min.
RegieAndy Fickman
DarstellerKristen Bell, Christian Campbell, Neve Campbell, Alan Cumming, Ana Gasteyer, Amy Spanger
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenTrailerGalerieDVDsbewerten

Andy Fickmans Sozialsatire über Drogenmissbrauch

Ein selbsternannter Dozent reist im Jahre 1936 durch Amerika. An den Highschools des Landes führt er Eltern einen Film vor, der sie vor eventuellem Marihuanamissbrauch ihrer Kinder warnen soll. Der Streifen zeigt wie zwei brave Schüler der Droge verfallen. Jimmy Harper (Christian Campbell) und Mary Lane (Kristen Bell) sind ein Paar. Beide sind noch recht grün hinter den Ohren und die Unschuld in Person. Sie schlendern zusammen durch die Gegend, trinken Kakao und bereiten sich gemeinsam für eine Englischprüfung vor. Dann gerät Jimmy in schlechte Gesellschaft. Der Marihuana-Dealer Jack (Steven Weber) verführt den Schüler zu einer Haschischzigarette. Aus dem gesitteten Jungen wird ein vom Sex besessener Draufgänger. Jimmy ist der Droge total verfallen. Unter dem Einfluss des Rauschmittels stellt er schreckliche Dinge an. Schließlich probiert auch Mary Haschisch aus. Auch auf sie hat die verbotene Substanz eine negative Wirkung. Nach kurzer Zeit ist das Mädchen nicht mehr wieder zu erkennen.
Andy Fickmans Sozialsatire ist eine Leinwandadaption des gleichnamigen Musicals, von Kevin Murphy und Dan Studney aus dem Jahr 1997. Die zwei Autoren basieren ihr Bühnenstück auf den amerikanischen Anti-Drogen-Film "Reefer Madness - Kiffen macht crazy" aus dem Jahr 1936. Eine kirchliche Gruppe kreierte das Original, das aber von Dwain Esper manipuliert wurde. So fügt er in dem an sich keuschen Streifen eine zusätzliche Sequenz ein, die nackte Mädchen beim Baden zeigt. Gegenüber der Öffentlichkeit behauptet er jedoch, dass der Film weiterhin nur erzieherischen Zwecken diene. Das Duo Murphy und Studney machen sich über Espers Version von 1936 lustig. Uraufgeführt wird ihre musikalische Satire in einem kleinen Theater in Los Angeles, in dem es für eineinhalb Jahre zu sehen ist. Ursprünglich ist eigentlich nur eine Spielzeit von zwei Wochen für das Musical eingeplant, die aber nach Zuspruch des Publikums immer wieder verlängert wird. Für die Verfilmung stellen die Kostümbildner mehr als 800 Gewänder her. Auch der Bedarf an "Joints" ist groß. Die Requisiteure müssen tausende von Zigaretten drehen, für die sie eine Ginsengtabakmischung verwenden. Seine Weltpremiere feiert die Leinwandadaption beim Sundance Film Festival 2005.
Kifferwahn

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Bewertung
8,5
 (2 User)

Meinungen

Köstlich amüsiert....

Ein wirklich gelungene Satire der den Original-Propagandafilm aus den 30ger Jahren auf Korn nimmt. Auch die Mischung aus Musical, Komödie und Splattemovie passt gut. Lief... mehr
29.08.2006 16:02 Uhr - scaryjeff

Trailer: 

Kifferwahn

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Andy Fickmans Sozialsatire ist eine Leinwandadaption des gleichnamigen Musicals, von Kevin Murphy und Dan Studney aus dem Jahr 1997. Diese basiert auf einem Bühnenstück des... mehr
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