Brick - 2005 | FILMREPORTER.de
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Brick

OriginaltitelBrick
GenreDrama, Mystery
Land & Jahr USA 2005
FSK & Länge ab 12 Jahren • 110 min.
KinoDeutschland
AnbieterSenator Film Verleih
Kinostart21.09.2006
RegieRian Johnson
DarstellerJoseph Gordon-Levitt, McJoel Hamilton, Cody Lightning, Ari Welkom, Tracy Wilcoxen, Lucas Babin
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenNewsGalerieDVDsbewerten

Nach drei Monaten Funkstille erhält Brendan (Joseph Gordon-Levitt) einen Anruf von Ex-Freundin Emily (Emilie de Ravin). Tief verängstigt bittet sie um Hilfe. Sie gibt an, einen großen Fehler begangen zu haben. Zwei Tage später stößt Brendan auf Emilys Leiche. Von nun an ist er von der Idee besessen, die Hintergründe des Mordes aufzuklären. Hilfe erhält er von seinem einzigen Freund, dem Gehirn (Matthew O'Leary). Bei seinen Ermittlungen gerät Brendan immer tiefer in die Welt der High School. Alles scheint hier von Machtspielen und Intrigen bestimmt zu sein. Was hat die schöne Kara (Meagan Good) mit Emilys Verschwinden zu tun? Was weiß Laura (Nora Zehetner)? Und von welcher Natur waren Emilys Verbindungen zu Dode (Noah Segan), Tugger (Noah Fleiss) und dem Pin (Lukas Haas), einem üblen Drogendealer der Stadt?
Regisseur Rian Johnson hat für sein Spielfilmdebüt den beliebten Handlungsort High School gewählt. Mit gängigen, einzig aufs Teenager-Publikum schielenden Produktionen dieser Art hat "Brick" jedoch nichts gemeinsam. Erzählt wird vielmehr eine dunkle Geschichte um Drogen, Mord und fiese Machtspiele. Zwar finden sich auch hier Figuren, wie sie für das Genre typisch sind, die Charaktere sind jedoch hochgradig stilisiert. Die Figuren und ihre Konstellation erinnern an klassische Detektivromane und den Film noir. Mädchen werden zu geheimnisvollen Femmes Fatales, die nur ihre kleinen Machtspiele im Kopf haben. Doch Regisseur und Drehbuchautor Johnson hat keine Angst, die Regeln des Genres zu brechen. Der Drogenbaron hat zwar ungeheure Macht, wohnt aber wie andere Schüler auch zu Hause. Erwachsene kommen in dieser Welt nur als Randfiguren vor. Johnson lehnte nicht nur seine Story an den klassischen Detektivroman im Stil von Dashiell Hammett an, sondern übernahm auch den Stil ihrer Dialoge. Die Sprache ist voller Metaphern, die darauf angelegt sind, den Zuschauer in die Irre zu führen. Bis zum Ende bleiben die Hintergründe der Geschichte verborgen. Auch die Bildsprache erinnert an den Film noir. Die Beziehung der Figuren zueinander wird in die Bildkomposition aufgenommen. Dazu kommen viele Unterperspektiven der Kamera, die Handlung wird immer wieder durch Schwarzblenden unterbrochen. Johnson spielt gekonnt mit Versatzstücken der Filmgenres. Dass dieses Experiment geglückt ist, liegt nicht zuletzt an den ausgezeichneten Darstellern, allen voran Joseph Gordon-Levitt, der einen überzeugenden vereinsamten Helden gibt.
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