Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler - 2007 - FILMREPORTER.de
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Film: Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler

                             
OriginaltitelMein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland 2007
Kinostart    11.01.2007 (X Verleih)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 95 min.
RegieDani Levy
DarstellerHelge Schneider, Ulrich Mühe, Sylvester Groth, Adriana Altaras, Stefan Kurt, Ulrich Noethen
Homepage http://www.meinfuehrer-derfilm.de/
Links IMDB

Inhalt

Dezember 1944: Nazi-Deutschland steht kurz vor dem militärischen und politischen Ende. Moralisch ist die Kulturnation längst untergegangen. Berlin liegt in Trümmern und die Russen stehen vor den Toren der Stadt. Um das deutsche Volk ein letztes Mal zu mobilisieren, soll Adolf Hitler (Helge Schneider) zum Neujahrstag eine flammende Rede halten. Doch der Führer ist krank, depressiv und meidet die Öffentlichkeit. Reichspropagandaminister Dr. Joseph Goebbels (Sylvester Groth) beschließt den Juden Adolf Grünbaum (Ulrich Mühe) aus dem Konzentrationslager Sachsenhausen in die Reichskanzlei zu holen. Grünbaum hatte Hitler am Anfang von dessen politischer Karriere Schauspielunterricht gegeben. Nun soll er dazu beitragen, in nur fünf Tagen die alte Kraft und den nötigen Hass des Führers wieder zu entfachen. Unter der Bedingung, dass seine Frau Elsa (Adriana Altaras) sowie die vier Kinder aus dem Lager geholt werden und mit ihm leben dürfen, nimmt der Lehrer den Auftrag an. Tagsüber verordnet Grünbaum dem Diktator Leibesertüchtigungen. Nachts diskutiert er mit seiner Frau, wie er die Situation ausnutzen kann. Doch als er durch tiefenpsychologische Übungen erkennt, dass Hitler eine schwere Kindheit hatte, kann er den beabsichtigten Mordversuch aus Mitleid nicht ausführen. Währenddessen beobachten Goebbels und Heinrich Himmler (Ulrich Noethen) durch eine Spiegelwand das Geschehen. Sie planen ein Komplott: Während Hitlers Ansprache wollen sie den schwachen Führer in die Luft sprengen und das Attentat dem Juden Grünwald in die Schuhe schieben.

Kritik

Nach seiner preisgekrönten Komödie "Alles auf Zucker!" hat sich Regisseur Dani Levy an die Adolf-Hitler-Parodie gemacht. Dabei wollte er, wie er selbst sagt, dem "zynischen, psychisch verwahrlosten Menschen nicht die Ehre einer realistischen Darstellung gewähren." Schon diese Aussage verstärkt den Eindruck, dass Levy eine ganz persönliche Abrechnung mit dem Schreckgespenst Hitler vornehmen wollte. Ihm diente ein Kapitel aus dem Buch "Am Anfang war Erziehung" von Alice Miller als Grundlage für sein Drehbuch. Dieses behandelt die Kindheit des späteren Massenmörders. Dessen banale Psychologisierung und der moralische Zeigefinger am Ende der Geschichte sind der Schwachpunkt der Inszenierung. Levy stutzt den Diktator auf das Maß eines lächerlichen, heulenden und erbärmlichen Bettnässers zurück. Es ist fraglich, ob dies die richtige Methode zur Albtraumbewältigung ist. Levy gelingt es bei seiner Aneinanderreihung von grotesken Situationen nicht, dem Ganzen eine glaubhafte tragische Komponente hinzuzufügen. Gleichzeitig ist sein politisch stets korrekter Humor kein Vergleich zum anarchischen Witz eines Walter Moers. Einzig die Darsteller, besonders Helge Schneider und der erstmals in einer komödiantischen Rolle agierende Sylvester Groth, können in der Sketch-Parade überzeugen.

Mein Führer - Die wirklich wahrste Wahrheit über Adolf Hitler

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Bewertung
3,5
4,0 (Filmreporter)     
 (8 User)

Meinungen

Der Film ist totale Schwachsinn. Und auch wenn man vergisst alle "dafür" und "dagegen" zu diesem "Führer"-Thema, finde ich ihn geschmacklos. Die Witze sind einfach nur billig.... mehr
25.07.2007 17:21 Uhr - trolll

Mein Führer

Ich finde den Film gut gelungen und auch die idee über Adolf Hitler eine Parodie zu drehen hat mir gefallen.Der Film hat von mir 7 Punkte verdient!
16.01.2007 12:59 Uhr - fastnettermuc 13
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