Verfolgt - 2006 | FILMREPORTER.de
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Verfolgt

OriginaltitelVerfolgt
AlternativHounded (intern. Titel)
GenreDrama
Land & Jahr Deutschland 2006
Kinostart    04.01.2007 (24 Bilder Filmagentur)
FSK & Länge ab 16 Jahren • 87 min.
RegieAngelina Maccarone
DarstellerMaren Kroymann, Kostja Ullmann, Susanne Billig, Moritz Grove, Stephanie Charlotta Koetz, Ada Labahn
Homepage http://www.verfolgt-der-film.de/
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenAwardsMeinungenGalerienDVDsbewerten

Bewährungshelferin Elsa Seifert (Maren Kroymann) lebt in Hamburg mit ihrem Partner Raimar (Markus Völlenklee) in einem idyllischen Einfamilienhaus mit Garten. Tochter Daniela (Stephanie Charlotta Koetz) ist gerade dabei, sich räumlich vom Elternhaus abzunabeln. Elsas neuer Klient, der jugendliche Straftäter Jan Winkler (Kostja Ullmann), soll resozialisiert werden. Aus diesem Grund bringt sie ihn von der Jugendvollzugsanstalt direkt in eine betreute Wohngruppe. Jans Verhalten weicht von dem ihrer herkömmlichen Probanden ab. Er interessiert sich für Elsas Privatleben und nutzt jede Gelegenheit zur Provokation. Dabei nähert er sich ihr in lasziver Absicht. Die Adressantin der devoten Avancen verwehrt sich gegen diese Art der Annährung und erinnert Jan wiederholt an ihren Auftrag. In einem Sog aus sexueller Neugier und grenzüberschreitendem Tabu gerät die ehemals souveräne Sozialpädagogin jedoch zusehends ins Schleudern.
"Sie machen sich lächerlich, Frau Seifert", sagt der Vorgesetzte zu seiner überforderten Bewährungshelferin. Damit liefert er das treffende Adjektiv für die Bewertung des Werkes von Angelina Maccarone. Jugendliche werden darin wie in einem Werbespot der Kölner Gebühreneinzugszentrale dargestellt. Einer ambitionierten Filmemacherin kann zutraut werden, sich raffinierter mit Inhalten auseinanderzusetzen, um Konflikte glaubhaft darzustellen. Was bei Maccarone verstörend wirken soll ist, kommt beim Zuschauer vorhersehbar und kalkuliert an. Die Darstellung von Sadomasochistischen Liebesakten unter Großstadtbrücken und in Abrisshäusern ist an Albernheit schwer zu übertreffen. Die reduzierte Schwarzweiß- Bildsprache harmoniert nicht mit der inhaltlichen Auseinandersetzung. Das ernsthafte Thema wird zur Farce, die Schauspieler sind den Anforderungen offensichtlich nicht gewachsen. Die Drehorte im Hamburger Osten haben eine gelungenere Inszenierung verdient. Sätze wie: "Du bist verletzt, du bist 17" sind nicht mehr als unfreiwillig komisch.
Verfolgt

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Bewertung
7,5
1,0 (Filmreporter)     
 (2 User)

Meinungen

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