Atlantic City, U.S.A. - 1980 | FILMREPORTER.de
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Atlantic City, U.S.A.

OriginaltitelAtlantic City
GenreDrama
Land & Jahr USA/Kanada/Frankreich 1980
FSK & Länge ab 16 Jahren • 105 min.
KinoDeutschland
AnbieterConcorde Filmverleih
Kinostart21.11.1980
RegieLouis Malle
DarstellerJohn J. Burns, John Allmond, Connie Collins, Jean Burns, Marie Burns, Ann Burns
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Burt Lancaster als alternder Gangster

Lou Pascal (Burt Lancaster) ist ein heruntergekommener kleiner Ganove in Atlantic City. Jeden Abend beobachtet er heimlich seine Nachbarin Sally Matthews (Susan Sarandon), wenn die sich am Fenster zur Musik einer Arie Arme und Brüste mit Zitronensaft reinigt. Sally arbeitet in einem Casino an der Bar, will aber eigentlich Karriere als Kartendealerin machen. Ex-Ehemann Dave (Robert Joy) und ihre von Dave schwangere Schwester Chrissie (Hollis McLaren) tauchen eines Tages bei Sally auf und wollen bei ihr Unterschlupf haben. Die beiden haben Kokain ausgerechnet von der Rauschgiftmafia gestohlen. Sally setzt Dave nach einem Streit vor die Tür. Dieser will das Rauschgift in der Unterwelt von Atlantic City verkaufen und trifft dabei auf Lou. Er überredet ihn zur Zusammenarbeit. Während Lou einen Teil des Kokains an den Mann bringt, findet die bestohlene Rauschgift-Mafia Dave. Sie verfolgen ihn durch ein Parkhaus und töten ihn. Lou trifft die von der Polizei benachrichtige Sally im Krankenhaus an Daves Totenbett. Er gibt sich ihr als ihr Nachbar zu erkennen und bietet ihr an, sich um Daves Begräbnis zu kümmern. Während Sally langsam Vertrauen zu Lou fasst, verwandelt dieser sich durch neue Kleidung aus dem Erlös des Kokainverkaufs in den wohlhabenden Gangster, der er immer sein wollte. Doch die Mafia ist dem Paar bereits auf den Fersen.
Für die männliche Hauptrolle des alternden Gangsters wurden unter anderem Henry Fonda, James Stewart und Robert Mitchum in Betracht gezogen. Schließlich war es Burt Lancaster, der die Rolle bekam. Er erkannte das Potential des Skripts. Tatsächlich brilliert er und fügte seinem Lebenswerk einen weiteren, späten Höhepunkt hinzu. Doch Lancaster, der über ein gefürchtetes Ego verfügte, zeigte sich während der Dreharbeiten ziemlich respektlos gegenüber Regisseur Louis Malle und Kollegin Susan Sarandon. Er wollte seine Rolle schwieriger und aggressiver anlegen und geriet darüber mit Malle in Streit. Erst ihre gemeinsame Verehrung für Luchino Visconti brachte den Streithähnen wieder einen Ansatzpunkt für die Zusammenarbeit. Der Film wurde in Europa und den USA von Kritik und Publikum gut aufgenommen. Besonders in den Vereinigten Staaten verstanden die Zuschauer den Hintergrund des Umschwungs der heruntergekommenen, vormals glamourösen Stadt.
Atlantic City, U.S.A.

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