Mein Freund Winnetou - 1980 | FILMREPORTER.de
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Mein Freund Winnetou

OriginaltitelWinnetou le mescalero
GenreTV-Serie, Western
Land & Jahr Frankreich/Schweiz 1980
FSK & Länge ab 12 Jahren • 360 min.
KinoDeutschland
RegieMarcel Camus
DarstellerGérard Buhr, Mario Luraschi, René Barrera, Armando Soya, Jacques François, Chad Hastings
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Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Pierre Brice als unvergessener Indianer-Häuptling

Winnetou (Pierre Brice) ist Häuptling der Mescalero-Apachen. Ausgerechnet an der Trauerstätte seiner engsten Verwandten wird ihm die Nachricht von der Attacke der Weißen überbracht. Er eilt zur Hilfe und wird Zeuge der Ermordung seines Ziehvaters "Alter Bär" und dessen Enkelsohns "Kleiner Bär". Der Häuptling bekommt auch zwei Schussverletzungen, wird aber von dem französischen Fotografen Napoleon Charbonneau (Jean-Claude Deret) gerettet und in Sicherheit gebracht.

In dem Haus des Afroamerikaners Ambrose (Leopoldo Francés) kommt Winnetou mit Hilfe seines Blutbruders Old Shatterhand (Siegfried Rauch) wieder auf die Beine. Die Gewalt der letzten Tage und der Verlust seines Ziehvaters werfen jedoch Fragen nach der eigenen Bestimmung auf. So begibt sich der Mescalero-Apache auf eine einsame Reise. Bald trifft er den jungen Komantschen Tashunko (Eric Do), der sein Pferd stehlen versucht. Winnetou nimmt sich dem jungen Heißsporn an. Nach und nach entwickelt sich zwischen den beiden eine tiefe Freundschaft.
Als 1980 die Fernsehserie produziert wird, ist der Höhepunkt der Winnetou-Welle schon überschritten. Im Jahr 1968 läuft der letzte erfolgreiche Indianer-Epos "Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten" in den Kinos. Nach dem Tod des Old Shatterland-Darstellers Lex Barker 1973 werden alle Pläne einer weiteren Kinofortsetzung auf Eis gelegt. Einige Jahre später übernimmt Pierre Brice die Rolle des Häuptlings und erweckte den Winnetou-Hype zu neuem Leben. Bis zu 400.000 Zuschauer jährlich verfolgen die Serie.

Die Grundidee kam den Filmemachern Jean-Claude Deret und Jean Gérard. Das Konzept entwickeln sie zusammen mit Pierre Brice. Der Akzent liegt auf der kulturellen Identität der Indianer, ihren Traditionen und ihrer Geschichte. So weiht Winnetou den jungen Tashunko in die Riten seines Stammes ein und erzählt ihm von den würdigsten Stammesmitgliedern. Die Action bleibt trotzdem nicht auf der Strecke, die Reitszenen sind sehenswert - selbst vor dem Hintergrund der technischen Möglichkeiten des 21. Jahrhunderts. So gelingt es den Serienmachern, das Gleichgewicht zwischen Unterhaltung und kultureller Information zu wahren.
Mein Freund Winnetou

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