Das Beste kommt zum Schluss - 2007 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS
©Warner Bros.

Das Beste kommt zum Schluss

OriginaltitelThe Bucket List
GenreKomödie
Land & Jahr USA 2007
Kinostart    24.01.2008 (Warner Bros. Pictures)
FSK & Länge ab 0 Jahren • 97 min.
RegieRob Reiner
DarstellerJack Nicholson, Morgan Freeman, Sean Hayes, Beverly Todd, Rob Morrow, MaShae Alderman
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerienDVDsbewerten

Zwei sterbende Männer auf der Suche nach dem Glück

Zwei in die Jahre gekommene, höchst gegensätzliche Patienten teilen sich das Krankenzimmer. Der eine (Jack Nicholson) ist Milliardär und Krankenhausbesitzer, der andere (Morgan Freeman) ein verhinderter Historiker und Automechaniker. Während letzterer sein Leben mit seiner Frau und den drei Kindern teilt, genießt der Frauenheld und Großunternehmer Edward Cole seine Freiheit. Es scheint, als hätten die Männer nicht mehr gemeinsam als ihren bevorstehenden Tod. Doch so einfach geben sich die Krebspatienten nicht geschlagen. Cole überredet seinen Zimmerkollegen zu einem Road-Trip. Nach anfänglichem Zögern willigt dieser gegen den Willen seiner Frau ein. Ihre Reise führt sie zunächst nach Ägypten, dann ins Himalaya-Gebirge, zur chinesischen Mauer bis nach Frankreich. Im Gepäck haben die beiden Todgeweihten lediglich eine Liste mit Aufgaben und Vorhaben, die sie vor ihrem Tod abarbeiten wollen.
Obwohl die lange Anfangssequenz fast nur im Krankenhaus spielt, kommt in keinem Moment Langeweile auf. Morgan Freeman und Jack Nicholson unterhalten das Publikum wie zwei eingespielte alte Entertainer. Dennoch schwebt der Tod als ständiger Begleiter über ihren Häuptern. Rob Reiner inszeniert "Das Beste kommt zum Schluss" mit einer gehörigen Portion Ironie. Vor allem Jack Nicholson unterhält das Publikum mit seiner einzigartigen Schauspielkunst. Glatzköpfig, mit einigen überzähligen Kilos am Leib und dem gewohnten Schuss Arroganz schafft er im Film eine ganz besondere Atmosphäre. Der Regisseur widersteht der Versuchung, und führt seine Handlung konsequent auf das Ende hin. Im Vordergrund steht die Freundschaft zweier älterer Patienten und ihr Versuch mit dem nahen Tod umzugehen. Der Regisseur verzichtet auf kitschige, unwichtige Nebenhandlungen. Gekonnt zeichnet er das Bild der Figuren, deren charakterliche Veränderung nachvollziehbar ist, auch wenn man als Zuschauer nicht all ihre Unternehmungen verstehen muss. Im gelang eine Coming-Of-Age-Geschichte der anderen Art, humorvoll, ironisch und doch mit großem Ernst erzählt.
Das Beste kommt zum Schluss

Bewertung abgeben

Bewertung
9,5
7,0 (Filmreporter)     
 (6 User)

Meinungen

Im Angesicht des Todes

Nein, es ist kein neuer Bond, sondern ein sehr gelungener Film über Krankheit, Sterben und vor allem das Leben, wie man es genießen sollte. Zwei sehr aufgeräumte Megastars... mehr
06.05.2009 18:29 Uhr - Cheops

Wirklich ein gelungener Film, der einem zum nachdenken bringt, sollte man sich nicht entgehen lassen!!!
02.11.2008 11:39 Uhr - Hailiebaby (gelöscht)

Trailer: 

Das Beste kommt zum Schluss

Zwei in die Jahre gekommene, höchst gegensätzliche Patienten teilen sich das Krankenzimmer. Der eine (Jack Nicholson) ist Milliardär und...  Clip starten
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 
Obwohl die lange Anfangssequenz fast nur im Krankenhaus spielt, kommt in keinem Moment Langeweile auf. Morgan Freeman und Jack Nicholson unterhalten das Publikum wie zwei... mehr
Morgan Freeman und Jack Nicholson beweisen es ein weiteres Mal. Die Schauspieler sind zwar in die Jahre gekommen, aber genug vom Leben haben sie noch lange nicht. Ob in ihrem... mehr
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsTrailerGalerienDVDsbewerten
© 2017 Filmreporter.de