Trespass - 1992 | FILMREPORTER.de
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Trespass

OriginaltitelTrespass
GenreAction, Thriller
Land & Jahr USA 1992
Kinostart    06.05.1993 (United International Pictures (UIP))
FSK & Länge ab 16 Jahren • 101 min.
RegieWalter Hill
DarstellerBill Paxton, Ice-T, William Sadler, Ice Cube, Art Evans, De'voreaux White
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Bill Paxton kämpft um Gold oder Leben?

Vince (Bill Paxton) und Don (William Sadler) sind Feuerwehrmänner. Bei einem ihrer Einsätze finden sie eine Schatzkarte. In dieser ist das Versteck eingezeichnet, in dem sich gestohlenes Gold befinden soll. Die Freunde beschließen die Karte einzusetzen und das Gold zu finden. Ihre Suche führt sie in ein Lagerhaus im Ghetto von St. Ellis. Bei ihrer Suche wird Vince Zeuge wie King James (Ice-T) und seine Gang auf dem Dach des Lagerhauses einen Mord verüben. Vince bleibt von den Tätern leider nicht unbemerkt. Die Gangster machen sich unter der Führung des schießwütigen Savon (Ice Cube) auf die Jagd nach den Schatzsuchern.
"Trespass" hat gute Momente und einige interessante Ideen, leider hapert es an der Umsetzung. Dabei zeigt Regisseur Walter Hill ("Nur 48 Stunden") durchaus sein handwerkliches Können. Wenn er etwa einen Mann fünf Stockwerke tief auf ein Geländer krachen lässt, zeigt sich die Inszenierung handwerklich perfekt. Der Zuschauer kann die physische Kraft, die von dem Sturz ausgeht, erahnen. Auch gibt es keine unmotivierten Gewaltdarstellungen. Ein weiterer Pluspunkt ist die stimmige Atmosphäre und die authentischen Dialoge der Gangster. Leider hapert es am Timing der Handlung. Das Drehbuch von Bob Gale und Robert Zemeckis hat sicher mehr Potential, als zu sehen ist. So kommt es zu Szenen in denen der Zuschauer mehr weiß als die Protagonisten, ideal zum Spannungsaufbau, jedoch werden diese guten Ansätze zu schnell abgehandelt um eine anhaltende Wirkung zu haben. Auch andere, spannende Ausgangspositionen leiden unter der fehlenden Intensivierung. Dass die Gangster nicht nur Proleten sind, sondern intelligent oder dass Feuerwehrmann Don (William Sadler) nicht minder skrupellos agiert, durchbricht Klischees, wird aber leider als viel zu schnell abgehandelte Selbstverständlichkeit gezeigt. Die Darsteller spielen solide, man nimmt ihnen ihre Rollen ab. Gut besetzt sind insbesondere Ice Cube und Ice-T. Zu empfehlen ist die Originalfassung, um den Slang der Gangster zu genießen. Die deutsche Synchronisation ist gelungen aber weniger melodiös als die englische Betonung. Die Gewalt hält sich in Grenzen, die fehlende Jugendfreigabe ist deshalb zu restriktiv.
Trespass

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