Fleisch ist mein Gemüse - 2008 | FILMREPORTER.de
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Fleisch ist mein Gemüse

OriginaltitelFleisch ist mein Gemüse
GenreKomödie
Land & Jahr Deutschland 2008
Kinostart    17.04.2008 (Universal Pictures International (UPI))
RegieChristian Görlitz
DarstellerAngelika Gersdorf, Maxim Mehmet, Andreas Schmidt, Susanne Lothar, Livia S. Reinhard, Susanne Bormann
Homepage http://www.fleisch-ist-mein-gemüse.de
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Schwierige Jugend zwischen Familie und Musik

Hamburg, Mitte der 1980er Jahre: der junge Heinz (Maxim Mehmet) verbringt die meiste Zeit auf der Couch. Während seine geisteskranke Mutter (Susanne Lothar) und die depressive Nachbarin Rosi (Livia S. Reinhard) ihre Zeit mit Bier und Violinspiel vertreiben, träumt der Junge vor sich hin. Er will ein erfolgreicher Musikproduzent werden, doch das Ziel scheint unendlich weit entfernt. Heinz leidet mit seinen 25 Jahren unter einer ausgeprägten Akne; Erfolg bei Frauen hat er nicht. In seiner Freizeit spielt er Flöte und Saxophon in der Tanzkapelle "Tiffanys". Als seine Mutter nach einer schweren Herzattacke ins Krankenhaus muss, bleibt Heinz mehr Zeit für seinen beruflichen Werdegang. Er gibt eine Anzeige auf, bald meldet sich die erste Sängerin. Anja (Susanne Bormann) bringt ihm seinem Traum von der Produzentenkarriere näher, doch als sie schwanger wird, springt sie ab. Die glanzvolle Zukunft rückt wieder in die Ferne, auch seine Mutter wird entlassen und die rebellische Jette (Anna Fischer) mischt Heinz’ Gefühlswelt auf.

Auf den famosen Erfolg des gleichnamigen autobiographischen Roman von Heinz Strunk folgten Hörbuch und Musical-Adaption. Regisseur und Drehbuchautor Christian Görlitz adaptiert die literarische Vorlage für die Leinwand. Dabei reduziert er die Comedy-Elemente. Auch wenn die Komödie an Tiefgang und Ernst gewonnen hat, geht das Kolorit der Erzählung verloren. Einzig der brillante "Tiffanys"-Chef Gurki (Andreas Schmidt) bringt Abwechslung in die eintönige 1980er Landschaft. Auf einer improvisierten Leinwand beobachtet und kommentiert der wahre Heinz Strunk die gezeigten Bilder. Sein Auftritt gilt den Fans, die sicherlich enttäuscht wären, wenn der Comedian und Moderator nicht zu sehen wäre. Die guten Darsteller und die lustigen Dialoge sind ein echter Spaßfaktor, die Schicksalsschläge zeichnen die ernsthafte Seite des Lebens. Gedreht an Originalschauplätzen fängt Christian Görlitz Flair Hamburg der 1980er Jahre glaubwürdig ein. Trotzdem kommt die Verfilmung an die der Vorlage nicht heran.

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