Equilibrium - 2002 | FILMREPORTER.de
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Equilibrium

OriginaltitelEquilibrium
GenreScience Fiction, Thriller
Land & Jahr USA 2002
RegieKurt Wimmer
DarstellerDominic Purcell, Christian Bale, Sean Bean, Christian Kahrmann, John Keogh, Sean Pertwee
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenMeinungenNewsGalerieDVDsbewerten

Actionreiche Dystopie über eine Welt ohne Gefühle

Im Jahr 2072 hat der Dritte Weltkrieg seine Spuren auf dem Planeten hinterlassen. In der Stadt Libria kämpft der Grammaton-Kleriker John Preston (Christian Bale) mit seiner Eliteeinheit gegen die Emotionen der Menschen an. Da Gefühle als Auslöser des Krieges gesehen werden, muss jeder eine vorgeschriebene Tagesdosis Prozium zu sich nehmen, um jede Form von emotionaler Regung zu unterdrücken und den Gemütszustand im Gleichgewicht zu halten. Außerdem werden Bilder, Musik, Literatur und sonstige Gegenstände, die Gefühlsregungen auslösen können, vernichtet. Doch nicht alle Menschen wollen ihre Fähigkeit zu Fühlen aufgeben und es bildet sich eine Widerstandsbewegung. Als Preston eines Tages selbst nicht rechtzeitig dazu kommt, sein Prozium zu nehmen, erfährt auch er echte Emotionen und schließt sich dem Widerstand an, den er bisher bekämpft hat. Doch man weiß nie, wem man trauen kann und wer aus den eigenen Reihen auch wirklich für dieselbe Seite einsteht.
Regisseur Kurt Wimmer entwickelte für "Equilibrium" eigens eine eindrucksvolle Kampftechnik, die er Gun-Kata nannte. Dabei wird die Basis des Wing Tsun mit Schusswaffen gepaart, um die Möglichkeit, selbst getroffen zu werden, zu verringern und gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, den Gegner zu treffen. Untermalt mit lauter Musik treffen die originellen Kampfszenen voll ins Schwarze. Als Schauplätze für die düstere Atmosphäre dienten überwiegend Gebäude Berlins der Nazi-Zeit, wie das Olympiastadion und der Flughafen Tempelhof. Um seine dystopische Vorstellung der Zukunft zu beschreiben, verwendet Wimmer Anleihen von Aldous Huxleys "Brave New World" und George Orwells "1984". Christian Bale ist für die Rolle der emotionslosen Kampfmaschine wie geschaffen, sorgt sein regungsloser Gesichtsausdruck aus "American Psycho" ohnehin schon für einen kalten Schauer. Die spannende Geschichte und sehenswerte Action-Sequenzen sorgen für beste Unterhaltung à la "Matrix".
Equilibrium

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Bewertung
7,0
 (6 User)

Meinungen

matrix und 1984 in einem. virtuos inszeniert aber so glatt poliert, dass es schon wieder unerträglich wird. und dann dieser pathos und die pseudo-poesie der kampfszenen. alles... mehr
01.06.2010 17:54 Uhr - schnappschuss

Was wären wir ohne Gefühle... Mehr als an Matrix erinnert mich dieser Film an UltraViolet und Aeonflux. Eine Zukunft, basierend auf der Idee einiger Weniger, die aus dem... mehr
14.03.2008 00:24 Uhr - Scylla

Christian Bales beste Rolle , meine Lieblingszene ist die , wo er das erste malMusik hört , also Ludwig van Beethoven , und plötzlich die Gefühle , die die Medikamente... mehr
09.10.2007 19:02 Uhr - charlotte87


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Für seine Darstellung einer Welt ohne Emotionen entwickelte Regisseur Kurt Wimmer eine neue Kampftechnik namens Gun-Kata. Christian Bale fügt sich als regungsloser... mehr
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