Goya in Bordeaux - 2000 | FILMREPORTER.de
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Goya in Bordeaux

OriginaltitelGoya en Bordeos
GenreDrama
Land & Jahr Spanien/Italien 2000
Kinostart    28.10.2000 (Arthaus Filmverleih)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 106 min.
RegieCarlos Saura
DarstellerFrancisco Rabal, Jose Coronado, Dafne Fernández, Eulalia Ramón, Maribel Verdú, Joaquín Climent
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Bildgewaltiges Biopic über Francsco de Goya

Ein Künstler blickt auf sein Leben zurück. Die Nachwelt wird ihn zu den ganz großen Malern seiner Zeit zählen. Der 82jährige Francsco de Goya (Francisco Rabal) fristet das Ende eines langen Lebens im französischen Bordeaux. Der Exilant hat nur noch wenige Monate zu leben. Mit Tochter Rosario (Dafne Fernández) und seiner letzten Frau Leocadia (Eulalia Ramón) rekapituliert der große Meister sein Leben, lässt es von dem bereits etwas verwirrten Auge Revue passieren.

Der Maler als junger Mann (Jose Coronado) am Hofe Karl IV von Spanien, als kritischer Beobachter der napoleonischen Kriege, sein Umgang mit der immer schlimmer werdenden Schwerhörigkeit und die Gründe für sein französisches Exil all das geht ihm ein letztes Mal durch den Kopf.
Saura ist nicht umsonst der Altmeister des spanischen Kinos. Er frustriert seine Zuschauer nicht mit einem weiteren braven und meist langweiligen Biopic, von denen es bereits so viele über Francsco de Goya gibt, nein, der Altmeister hat ein künstlerisch hoch ambitioniertes Werk geschaffen. "Goya en Burdeos" wird einem der wichtigsten Maler Spaniens voll gerecht. Wie in "Tango" arbeitet Saura" mit photographierten und gemalten Plakatkulissen, die wechselnd von vorne und von hinten beleuchtet sind.

Fragmente aus den letzten Lebensmonaten Goyas, Erinnerungen und Träume bleiben bewusst fragmentarisch und ergeben doch eine gute Charakterisierung des Malers. Der Film wirkt streckenweise, als habe Saura "Goya" gemalt Francisco Rabal geht in der Rolle des Francisco de Goya geradezu auf, auch Jose Coronado überzeugt als junger Goya, Maribel Verdú, Eulalia Ramón (Leocadia) Dafne Fernández (Rosario) werden den hohen Erwartungen gerecht. Über allem schwebt Regisseur Saura, der sein beeindruckendes Gesamtwerk um eine weitere Perle bereichert hat.
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