Alfred Hitchcock zeigt - 1955 | FILMREPORTER.de
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Alfred Hitchcock zeigt

OriginaltitelThe Alfred Hitchcock Hour
GenreMystery, Thriller
Land & Jahr USA 1955
FSK & Länge 60 min.
RegieAlf Kjellin, Joseph M. Newman, Bernard Girard
DarstellerAlfred Hitchcock, Lew Brown, Robert Reiner, Dee J. Thompson, Jimmy Joyce, Hinton Pope
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Der nette Onkel mit den grauenhaften Geschichten

In der Episode "Der letzte Zeuge" durchlebt Krimiautor Michael Barnes (John Forsythe) im Gerichtssaal einen wahren Alptraum. Er soll einen tödlichen Autounfall verursacht haben. Die Zeugen widersprechen sich, sind sich aber in seiner Schuld einig. Im Alleingang versucht Barnes die Wahrnehmung der Zeugen zu hinterfragen. In "Ein Stück vom Kuchen" wiederholt ein Brüderpaar die fatalen Fehler des Vaters. Robert Redford versucht sein Glück im Spiel. "Einer weiß mehr" führt den Zuschauer wieder in den Gerichtssaal. Nach dem Mord einer Prostituierten muss sich deren Freund vor dem Gesetz verantworten. Einer der Geschworenen versucht die Unschuld des Angeklagten zu beweisen. Denn der gute Bürger ist selbst der Täter. In "Die Leiche" artet ein Scherz aus. Medizinstudent Doc Carroll (Joby Baker) redet seinem betrunkenen Mitbewohner Skip Baxter (Michael Parks) ein, dass der jemand umgebracht habe. Nun versucht der angebliche Mörder die Leiche loszuwerden. Diese und ähnliche Kurzgeschichten zeigt der Meister der Suspence Alfred Hitchcock.
Im Zeitraum zwischen 1955 und 1965 produzierte Alfred Hitchcock die wöchentliche Fernsehreihe "Alfred Hitchcock Presents", die später in "The Alfred Hitchcock Hour" umbenannt wurde. Kurzfilme unterschiedlicher Länge mit mysteriösen Fällen machten das Programm der Sendung aus. Jede Folge fängt mit dem Schatten des Meisters an, der vor dem gezeichnetes Profil an der Wand sitzt. Leise und selbstironisch moderiert Hitchcock die Episoden ein. Auch wenn er der Reihe seinen Namen gab, inszenierte er in der Produktionszeit lediglich 18 Folgen. In den ersten fünf Jahren bekam die Sendung gute Zuschauerquoten. Fast fünfzig Jahre später wirken einige der makabren Effekte nicht mehr. Die gruseligen Geschichten im Stil von Edgar Allan Poe sind einfach und stilvoll inszeniert. Subtile Spannung und Gänsehauteffekte machen die Serie auch über 50 Jahre später sehenswert. Dennoch kann man dem Kritiker aus New York Tribune aus dem Jahr 1955 zustimmen: "The best thing about Alfred Hitchcock presents is Alfred Hitchcock presenting". Mit unschuldigem Gesicht und perfidem Funkeln im Blick führt er in die Geschichten ein, als wolle er den Zuschauer in die Falle locken.
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