Shark - 2006 | FILMREPORTER.de
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©20th Century Fox

Shark

OriginaltitelShark
GenreTV-Serie, Krimi
Land & Jahr USA 2006
FSK & Länge 45 min.
RegieAdam Davidson, Paul Holahan, Rod Holcomb
DarstellerJames Woods, Danielle Panabaker, Sophina Brown, Sarah Carter, Jeri Ryan, Henry Simmons
Links IMDB
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Schamlos arroganter James Woods erobert Gericht

Ein Gerichtsprozess ist wie Krieg. Wenn man verliert, ist man tot. Diese Machiavelli-Philosophie teilt auch Los Angeles-Anwalt Sebastian Stark (James Woods). So bereitet er sich auch auf seine Fälle vor. In seinen Plädoyers spielt er wie ein Jongleur mit Emotionen, Drohungen und der Wahrheit. Gewinnen liegt ihm in Blut und so leicht lässt er sich den Sieg durch einen rechtschaffenen Staatsanwalt nicht nehmen. In seinem Privatleben ist Stark weit weniger erfolgreich. Seine Ehe ist vor Jahren geschieden worden und seine einzige Tochter Julie (Danielle Panabaker) lebt bei ihrer Mutter. Auch wenn die Beziehung der Eltern ohne dramatische oder laute Auseinandersetzungen zu Ende ging, ist das Verhältnis zwischen Vater und Tochter gespannt. Um die Beziehung zu Julie zu retten, entscheidet sich das Mädchen im Sorgerechtstreit, bei ihrem Vater zu bleiben. Das Leben mit einem rebellischen Teenager ist nicht die einzige Herausforderung für Sebastian Stark. Nach einem Mordprozess kann er nicht mehr weitermachen. Er spürt die Verantwortung für das grausame Verbrechen wie eine heiße Nadel in seinem Fleisch. Überraschend wechselt er zur Staatsanwaltschaft. Dort begegnet er mit seinem neuen Team die eigenen Kunden wieder. Die sind von dem Frontenwechsel wenig begeistert...
"Shark" mit James Woods läuft seit 2006 erfolgreich im US-Fernsehen. Insgesamt drei Nominierungen, darunter auch für den Emmy, belegen den Erfolg des TV-Formats. Auch im deutschsprachigen Raum hat die Serie seine Fangemeinde. Trotz Ähnlichkeiten mit diversen Detektiven-, Polizisten oder Gerichtsmedizinerserien schafft es Schöpfer Ian Biederman der Geschichte Wiedererkennungswert zu geben. Den größten Verdienst in dieser Hinsicht geht an den vitalen, zynischen und doch sehr charismatischen James Woods. Nie um eine Antwort verlegen, zögert er nicht, die Vorschriften zu umgehen. Gewinnen um jeden Preis bleibt sein Bestreben auch als gerissener Staatsanwalt. Dabei verzichtet er auf Gerechtigkeitspathos, der ähnliche Formate so kitschig und populistisch macht. Vielmehr ironisiert er den Idealismus seiner jüngeren Kollegen, ohne die Ideale schlecht zu machen. Abwechslung und witzige Dialoge machen aus der recht einfachen und monotonen Geschichte ein TV-Ereignis.
Shark

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