Der unsichtbare Strahl - 1936 | FILMREPORTER.de
Filmreporter-RSS
©Concorde Home Entertainment

Der unsichtbare Strahl

OriginaltitelThe Invisible Ray
GenreHorror
Land & Jahr USA 1936
FSK & Länge 80 min.
RegieLambert Hillyer
DarstellerDudley Dickerson, Boris Karloff, Charles Fallon, Clarence Gordon, Robert Graves, Winter Hall
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Gelungene Mischung zwischen Sci-Fi und Horror

Dr. Janos Rukh (Boris Karloff) widmet sein Leben der Wissenschaft. Zusammen mit seiner blinden Mutter Ruth (Violet Kemble Cooper) und seiner hübschen Frau Diane (Frances Drake) wohnt der visionäre Forscher in einem abgelegenen Schloss, das er zum Teil zu einem Laboratorium umfunktioniert hat. Endlich gelingt ihm der Durchbruch und er will die Ergebnisse seinen misstrauischen Kollegen präsentieren. Dr. Felix Benet (Béla Lugosi) und Sir Francis Stevens (Walter Kingsford) reisen zu dem wissenschaftlichen Spektakel an. Rukh zeigt ihnen das selbst konstruierte Teleskop. Mit dem monströs großen Gerät kann er bis zum Andromeda-Nebel sehen und sogar einen Lichtstrahl in einem speziell gebauten Behälter einfangen und konservieren. Mit einem Projektor kann Rukh alles rekonstruieren, was auf dem Lichtstrahl gespeichert ist. Das herablassende Lächeln seiner Kollegen wird zur Bestürzung, als sie eine Szene aus der Vergangenheit der Erde beobachten können. Ein Meteor hat vor Milliarden Jahren unseren Planeten getroffen. Die Männer machen sich auf eine gefährliche Expedition zum Ort des Geschehens. Die Absturzstelle ist in Afrika.
In den 1920er und 1930er Jahren verbreitete der Wissenschaftler Nikola Tesla seine Theorie vom "tödlichen Strahl" (death ray). Später bot er seine Geheimwaffe der amerikanischen Regierung an, doch man begegnete seinen Ideen mit Misstrauen. Doch der Physiker war besessen von der Idee, eine Waffe zu konstruieren, die dank enormer Energie tödliche Strahlen aussendet. Uns so gab er das futuristische Projekt nicht auf. Vielleicht liegt Teslas Idee Lambert Hillyers Science-Fiction-Klassiker aus dem Jahr 1936 zugrunde. Es ist eine sehr gelungene Mischung aus phantastischen und gruseligen Elementen. So ähnelt Rukhs blinde Mutter einer mächtigen Hellseherin und das steinige Schloss hat eine düstere Atmosphäre. Schattenspiele und für die damalige Zeit gewagte Spezialeffekte machen "The Invisible Ray" sehenswert. Die Thematik spiegelt auch das gestiegene Interesse an den gesundheitlichen Folgen von Radioaktivität wieder. Mitte der 1920er Jahre wurden erste Beobachtungen über die tödlichen Wirkungen von Radium und anderen radioaktiven Elementen angestellt. Rukhs Leiden im Laufe des Films verbildlichen die damaligen Vorstellungen.
Der unsichtbare Strahl

Bewertung abgeben

Bewertung
 (0 User)

Meinungen

Es gibt noch keine Userkritik!
Amazon
Bücher, DVDs oder das neue Heimkino für Ihren Filmgenuss




 
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten
© 2018 Filmreporter.de