W. - Ein missverstandenes Leben - 2008 | FILMREPORTER.de
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W. - Ein missverstandenes Leben

OriginaltitelW.
AlternativBush (Arbeitstitel)
GenreBiographie, Komödie
Land & Jahr USA/Hongkong/Deutschland 2008
FSK & Länge 131 min.
KinoDeutschland
RegieOliver Stone
DarstellerTaylor Treadwell, Bryan Massey, Paul T. Taylor, Bill Stinchcomb, Jennifer Sipes, Marley Shelton
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Oliver Stones schwarze Satire über George W. Bush

Nordamerika in den 1970ern: George W. Bush (Josh Brolin) ist der Sohn des Kongressabgeordneten George Bush Senior (James Cromwell). Statt ebenfalls eine politische Karriere einzuschlagen, interessiert er sich an der Ivy-League-Universität Yale nur an Alkohol, Feten und Frauen. So wurde George W. im September 1976 wegen Trunkenheit am Steuer von der Polizei verhaftet. Sein Vater ist tief enttäuscht vom Lebenswandel seines Sohnes. Als er nach einem Football-Spiel kurzzeitig wegen Pöbelei erneut inhaftiert wird, sagt ihm Bush Senior ein letztes Mal Hilfe zu. George schmeißt jedoch auch seinen Job bei einer Ölfirma und geht zur Harvard Business School. Statt dies seinen Eltern zu erzählen, streitet er sich betrunken mit seinem Vater. Dabei kommt heraus, was George W. eigentlich will: Baseball Manager werden. Doch dann trifft er beim Grillen die Frau seines Lebens: Laura Welch (Elizabeth Banks). Sie ändert sein Leben, George hört auf mit dem Trinken auf und wird zum christlichen Fundamentalisten. Das ehemals schwarze Schaf der Bush-Familie wird - und das ist verhängnisvoll für die ganze Erde - wie sein Vater zum schlechtesten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Der intellektuell unterbelichtete und ungebildete Staatsmann leitet durch seine destruktive Politik das Ende der Weltmachtära der USA ein.
Oliver Stone beschäftigt sich gern mit aktuellen politischen Themen. Insbesondere amerikanische Präsidenten haben es dem dreimaligen Oscar-Gewinner angetan. "W. - Ein missverstandenes Leben" ist nach "JFK - John F. Kennedy - Tatort Dallas" (1991) und "Nixon" (1995) bereits sein dritter Film über ein US-Staatsoberhaupt. Die Politsatire wurde in Rekordzeit verfilmt: Das Drehbuch von Stanley Weiser war im Herbst 2007 fertig, im Mai 2008 wurde gedreht und im Oktober desselben Jahres lief "W" bereits in den amerikanischen Kinos. Kritiker lobten insbesondere Hauptdarsteller die schauspielerische Leistung von Josh Brolin. Dieser arbeitete nach eigener Aussage monatelang an George W. Bushs typischer Sprechweise und schaute Archivaufnahmen, um dessen Gangart zu lernen. Dabei interessierte ihn die unterschiedliche Art, wie sich der dreißigjährige Bush im Gegensatz zu dem Präsidenten oder dem Auslandsbesucher Bush bewegt, weil seine Körperhaltung seine geistige Beschränktheit besonders gut spiegelt. Direkte Stellungnahmen zum Film durch die Bushs Familie gibt es nicht. Nur George W.s Bruder Jeb wird zitiert, dass dem Film Interviews mit den echten Bushs geholfen hätten. Kritiker warfen der Politsatire allerdings vor, George W. Bush zu wohlwollend portraitiert zu haben.
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