Paranoic - Haus des Grauens - 1963 | FILMREPORTER.de
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Paranoic - Haus des Grauens

OriginaltitelParanoiac
AlternativHaus des Grauens
GenreDrama, Horror, Mystery
Land & Jahr Großbritannien 1963
FSK & Länge 80 min.
KinoDeutschland
RegieFreddie Francis
DarstellerJanette Scott, Jack Taylor, Colin Tapley, Marianne Stone, Laurie Leigh, Sydney Bromley
Links IMDB
Inhalt/KritikCast & CrewTechn. DatenDVDsbewerten

Gelungenes Psycho-Thriller mit guter Besetzung

Vor acht Jahren hat sich der Sohn der wohlhabenden Familie Ahby das Leben genommen. Tonys (Alexander Davion) Selbstmord lastet auf den Seelen seiner Geschwister Eleanor (Janette Scott) und Simon Ashby (Oliver Reed) wie ein Fluch. Simon hat sich seit dem Unglück seiner Trunksucht und den Liebschaften mit seinen Dienstmädchen gewidmet während Eleanor von der Sehnsucht nach dem Toten geplagt wurde. Tonys mysteriöse Erscheinung erhält ihre Hoffnung lebendig. Als der Wahnsinn sie in den Tod zu treiben droht, geschieht ein Wunder. Tony kehrt aus dem Reich der Toten zurück. Während Eleanor sich im siebten Himmel wähnt, ahnt Simon einen Betrug. Bald sollen die Ashby-Kinder ihr Erbe antreten und Tonys plötzliches Auftauchen würde sich für den von den Toten Auferstandenen finanziell lohnen. Doch Simon kann seinen Bruder nicht als Schwindler entlarven, ohne ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit zu lüften.
Wahnsinn, Mord und Geheimnisse - diese Hammer-Produktion hat alle Zutaten für einen spannenden Psychothriller. Die inzestuöse Beziehung zwischen Tony und Eleanor, sowie die anormale Hingabe Tante Harriets (Sheila Burrell) für Simon sind weitere bizarre Elemente der Erzählung, die aus dem Rahmen des Genres fällt. Die Kritiker nahmen 1963 Anstoß an der Produktion, doch trotz mahnender Kritiken lockte der Psychothriller das Publikum in die Kinos. Regisseur Freddie Francis setzte bewusst auf schwarzweiß, um an den Stil des großen Vaters des Psychothrillers, Alfred Hitchcock, anzuknüpfen. Auch wenn das Ergebnis nicht ganz an dessen Meisterwerke herankommt, unterhält "Paranoic" mit bizarren Einfällen und überzeugenden Schauspielerleistungen. Besonders Oliver Reed haucht seiner Figur den haarsträubenden Schuss Wahnsinn ein. Ohne waghalsige technische Experimente setzt der Regisseur auf eine zurückgenommene Ästhetik. Durchaus erfolgreich - denn "Haus des Grauens" zieht seine Zuschauer in den Bann.
Paranoic - Haus des Grauens

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