The Dust of Time - 2008 | FILMREPORTER.de
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The Dust of Time

OriginaltitelTrilogia II: I skoni tou chronou
GenreDrama
Land & Jahr Griechenland/Italien/Deutschland 2008
Kinostart    29.10.2009 (NFP marketing & distribution)
FSK & Länge ab 12 Jahren • 125 min.
RegieTheo Angelopoulos
DarstellerKostas Apostolidis, Willem Dafoe, Bruno Ganz, Irène Jacob, Alexandra Maria Lara, Alexandros Mylonas
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Angelopoulos ist auf den Spuren seiner Vorfahren

A (Willem Dafoe) hat das Bedürfnis, einen vor langer Zeit begonnenen Film fertigzustellen. Dafür kehrt der Regisseur griechischer Abstammung nach Rom zurück, dem Ort, wo er die Dreharbeiten einst abgebrochen hatte. Sein Film hat autobiographischen Charakter, A will darin seine Familiengeschichte verarbeiten. Das Hauptaugenmerk liegt auf seiner Mutter Eleni (Irène Jacob), die von ihrem Geliebten Spyros (Michel Piccoli) getrennt wurde und in den 1940er Jahren in die Sowjetunion fliehen musste. Spyros versucht von den USA aus, Kontakt mit seiner großen Liebe aufzunehmen und sie zu retten. Es vergehen viele Jahrzehnte, bis seine aufopfernde Arbeit erste Früchte trägt.
Was Theo Angelopoulos 2004 mit "Die Erde weint" begonnen hat und als Trilogie angelegt ist, setzt der griechische Regisseur 2009 mit "The Dust of Time" fort. In getragenen, wohl komponierten Bildern nähert er sich seinen Figuren, deren Motivationen, Ängste und Brüche er überzeugend einfängt. Besonders der fabelhafte Bruno Ganz brilliert in seiner Rolle als Jacob. Die oft kunstfilm- und fast opernhafte Inszenierung und Ausstattung ist passend, da sie den emotionalen Zustand der Figuren nach außen trägt. Der alte intellektuelle Autorenfilmer baut Querbezüge zu anderen seiner Arbeiten ein und verwendet eine Reihe von zunächst unklaren Symbolen, die den Film poetisch und rätselhaft machen, zugleich aber dazu einladen, ihn sich ein zweites Mal anzusehen. Die versponnene Struktur mit vielen Rückblenden ist zunächst verwirrend, ergibt aber mehr und mehr ein überzeugendes Gesamtbild. Die eindringliche Musik von Eleni Karaindrou und die ruhige Kameraführung von Andreas Sinanos erzeugen eine dichte Atmosphäre, die immer etwas unheimlich und traumhaft bleibt.
The Dust of Time

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Galerie:  The Dust of Time

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